Kampfmittelräumdienst im Einsatz

Mehrfamilienhaus geräumt – Polizei findet Sprengstoff in Wohnung

Polizei findet Sprengstoff in Wohnung.
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Polizei findet Sprengstoff in Wohnung – Einsatz für den Kampfmittelräumdienst.
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Polizei findet Sprengstoff in Wohnung – Einsatz für den Kampfmittelräumdienst.
Polizei findet Sprengstoff in Wohnung – Die Polizisten mussten das Gelände weiträumig absperren.
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Polizei findet Sprengstoff in Wohnung – Die Polizisten mussten das Gelände weiträumig absperren.

Neustadt - Die Polizei muss ein viergeschossiges Mehrfamilienhaus räumen und die Bewohner evakuieren. Was ist passiert? 

+++ Update +++ 

16:40 Uhr: Der Kampfmittelräumdienst hat den Sprengstoff entschärft. Alle 68 betroffenen Bewohner der Anwesen 22 und 26 können in ihre Wohnungen zurück.

Der Beschuldigte macht bislang keine Angaben. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei dauern an.

15:57 Uhr: Es handelt sich um fünf bis sechs Gramm Sprengstoff. Um den Sprengstoff kontrolliert abbrennen zu können, ist auf der Freifläche eine Kuhle ausgehoben worden, sagte der Polizeisprecher. Drumherum werden  Strohballen aufgeschichtet.

+++ Hintergrund +++

11:30 Uhr: Schock für die Bewohner eines Mehrfamilienhauses im Stadtteil Lachen-Speyerdorf – die Polizei findet in der Wohnung eines 34-jährigen Mannes Sprengstoff. Das Haus muss sofort geräumt werden!

„Sollte es sich um die Substanz handeln, von der wir ausgehen, wird es auf einer Freifläche kontrolliert gesprengt“, sagte ein Polizeisprecher. In der Nähe gebe es dafür ein freies Feld. 

Zum Bewohner gab es zunächst nur eine Aussage des Polizeisprechers:„Wer das ist, ist bekannt“. Nun ist allerdings klar, dass die Wohnung wegen eines anderen Verdachts durchsucht wurde und der Sprengstoff den Fahndern eher zufällig in die Hände fiel. 

„Der Besitz von Sprengstoff und dergleichen stand nicht im Fokus der Ermittlungen“, sagt der Leitende Oberstaatsanwalt in Frankenthal, Hubert Ströber.

Nach seinen Angaben wohnen in dem Mehrfamilienhaus zwölf Parteien. Der Sprecher schließt nicht aus, dass noch mehr Gebäude evakuiert werden müssen.

dpa/nis 

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