13 Schließungen deutschlandweit

C&A will Neustadt-Filiale in Hauptstraße dichtmachen

Neustadt an der Weinstraße - C&A kämpft mit Umsatzrückgängen. Die Filiale in der Hauptstraße soll in diesem Jahr noch schließen. Das passiert mit den Mitarbeitern.

  • C&A will 13 Filialen in Deutschland schließen.
  • Die C&A Filiale in Neustadt an der Weinstraße soll auch dichtmachen.
  • Mitarbeiter sollen in anderen Filialen unterkommen.

Das Bekleidungsunternehmen C&A will in diesem Jahr 13 ihrer 450 Filialen in Deutschland dichtmachen – darunter auch die Filiale in der Hauptstraße in Neustadt an der Weinstraße.

In den letzten Jahren hatte C&A mit immer höheren Umsatzrückgängen zu kämpfen, was nicht zuletzt auf den wandelnden Einzelhandel zurückzuführen ist. Gegenüber dem Fachblatt „Textilwirtschaft“ soll ein Sprecher von C&A gesagt haben: „Wir überprüfen ständig unser Filialnetz und entscheiden auf der Basis von standortabhängigen Marktanalysen, ob wir eine Filiale modernisieren, schließen oder neu eröffnen.“ 

Neustadt: C&A will Filiale in Hauptstraße schließen

Mit über 2000 Filialen in 23 Ländern weltweit und über 900.000 Beschäftigte allein in der Produktion, ist C&A eines der wichtigsten Bekleidungsunternehmen in Europa. In Deutschland betreibt C&A momentan etwa 450 Geschäfte und ist laut aktuellen Rankings Deutschlands drittgrößter Bekleidungshändler. Trotzdem kämpft C&A seit Jahren mit Umsatzrückgängen, was letztlich auch mit der Schließung der 13 Filialen zu tun haben könnte. Die Filialen, die schließen sollen sind: Dessau, Rottenburg, Witten, Stadthagen, Neustadt an der Weinstraße, Emden, Tuttlingen, Mülheim Forum, München-Nordheide, Forchheim, Berlin-Wilmersdorf, Lemgo und Potsdam.

Im Januar 2018 musste der C&A in der Walzmühle Ludwigshafen schließen, in der Mannheimer Filiale entschloss man sich 2019 für eine Sanierung. In Ludwigshafen muss außerdem ein Sozialkaufhaus schließen – obwohl es guten Umsatz macht. 

Neustadt: Online-Handel macht Einzelhandel zu schaffen

Der Trend zum Online-Bestellen macht dem Einzelhandel in ganz Deutschland zu schaffen. Traditionelle Geschäftsmodelle vermelden Umsatzrückgänge während Online-Händler, wie Amazon, Zalando oder Ebay immer höhere Gewinne einstreichen. Zahlreiche Unternehmen versuchen – mehr oder weniger erfolgreich – auf den Online-Handel umzusteigen, um ihr Bestehen in der Zukunft zu sichern. Auch bei C&A wird verstärkt auf den Online-Shop gesetzt, da immer weniger Kunden zum Einkaufen in die herkömmlichen Geschäfte gehen.

mw

Rubriklistenbild: © Peter Steffen dpa/lni

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