Brutaler Mord in Neuhofen

Frau (†66) mit zwei Kopfschüssen ermordet: Nun steht der Ehemann vor Gericht

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Ein 69-Jähriger soll seine Ehefrau brutal getötet haben. Dafür steht er bald vor Gericht. (Symbolfoto)

Neuhofen - Ein Mann soll seine Ehefrau mit zwei Schüssen in den Kopf getötet haben. Dafür steht er bald vor dem Landgericht Frankenthal. Der Vorwurf – Mord!

  • Ein 68-Jähriger tötet in Neuhofen seine Ehefrau (†66) mit zwei Kopfschüssen.
  • Der Mann wird festgenommen und sitzt in Untersuchungshaft.
  • Am 27. August startet der Mord-Prozess gegen ihn.
Update vom 11. August: Etwa sechs Monate nach dem brutalen Mord an einer 66-Jährigen kommt wieder Bewegung in den Fall. Wie das Landgericht Frankenthal mitteilt, muss sich der Ehemann bald wegen der schrecklichen Beziehungstat in Neuhofen vor Gericht verantworten. Dem mittlerweile 69-Jährigen wird vorgeworfen, seine Frau am 6. März mit zwei Schüssen in den Kopf getötet zu haben. Die Staatsanwaltschaft sieht die Mordmerkmale der Heimtücke und der niederen Beweggründe als erfüllt an. Der Angeklagte aus Neuhofen habe während der Ermittlungen angegeben, im Affekt gehandelt zu haben. Der Prozess am Landgericht Frankenthal startet am Dienstag (27. August).

Neuhofen: Opfer (†66) ist durch Kopfschüsse gestorben

Update vom 12. März: Die Todesursache nach der Obduktion des 66-jährigen Opfers von Neuhofen steht nun fest –„Zentrales Regulationsversagen infolge eines Kopfdurchschusses . Das bestätigt Hubert Ströber, Leitender Oberstaatsanwalt der Frankenthaler Staatsanwaltschaft. Es seien zwei Einschüsse gefunden worden. Eine zeitliche Reihenfolge zu bestimmen sei aber nicht möglich.

Neuhofen: Opfer (†66) wollte Ehemann verlassen

Laut Ströber habe der 68-Jährige Ehemann vor dem Haftrichter detaillierte Angaben gemacht. So habe er schon seit einigen Jahren ein Problem mit seiner Frau gehabt, die ihn immer wieder verlassen habe. Als sie am 6. März wieder damit drohte und beide sich gestritten haben, habe er zwei Pistolen geholt.

Mit einer Kaliber-5,6-Waffe habe er dann zwei Mal auf seine Frau geschossen. Mit einer 9mm-Pistole habe er sich danach erst selbst erschießen wollen – ihn habe aber der Mut verlassen. Zur Herkunft der Waffen wolle er nichts sagen, bevor er es mit seinem Anwalt besprochen habe. Er gibt allerdings zu, beide Pistolen bereits seit 12 Jahren zu besitzen!

Neuhofen: 68-Jähriger hat keinen Waffenschein

Update vom 11. März: Nachdem der 68-Jährige dem Haftrichter vorgeführt wurde, sitzt er im Gefängnis. Seither schweigt der Mann, der seine Ehefrau in Neuhofen erschossen hat. Das bestätigt ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Montag auf Anfrage. Wie er zu der Waffe gekommen ist, ist noch nicht bekannt. Auch hier äußert sich der Angeklagte nicht und wartet auf seinen Anwalt. „Einen Waffenschein besitzt er nicht“, so der Sprecher. 

Neuhofen: Mord soll Beziehungstat gewesen sein

Update vom 8. März: Neue, erschreckende Details zu dem tödlichen Ehe-Drama in Neuhofen in der Pfalz! Einem Medienbericht zufolge soll ein jahrelanger Beziehungsstreit Auslöser für die Schüsse, die zum Tod der 66-Jährigen geführt haben, gewesen sein. Der 68-jährige Todesschütze sei demnach seit 2013 immer wieder von seiner Ehefrau verlassen worden. Am Tag der Tat soll er die 66-Jährige aufgefordert haben, ihre Wohnung in Neuhofen aufzugeben und bei ihm einzuziehen. Daraufhin sei der Streit eskaliert.

Neuhofen: Mann will nach Mord Suizid begehen – traut sich aber nicht

Im Anschluss soll der 68-Jährige eine seiner zwei Pistolen geholt und seiner Ehefrau zwei Mal in den Kopf geschossen haben. Mit der anderen Waffe wollte er sich danach selbst richten – doch beim Anblick seiner toten Frau und des vielen Blutes habe ihn der Mut verlassen, berichtete der Staatsanwalt aus der Vernehmung.

Der Todesschützen aus Neuhofen sitzt derzeit in U-Haft, gegen ihn wird Mord aus Heimtücke ermittelt.

Neuhofen: 68-Jähriger erschießt Ehefrau (†66)

Update, 14:20 Uhr: Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilen, wurde gegen den 68-Jährigen, der in Neuhofen seine Ehefrau mit mehreren Schüssen getötet hat, Haftbefehl erlassen. Dem Mann, bei dem Fluchtgefahr bestünde, wird Mord aus Heimtücke vorgeworfen. Das 66-jährige Opfer aus Neuhofen soll im Laufe der Woche obduziert werden. 

Nur einen Tag nach der schrecklichen Bluttat in Worms, bei der ein 22-jähriger Mann seine 21-jährige Freundin in deren Wohnung getötet hat, kommt es im rheinland-pfälzischen Neuhofen zum nächsten tödlichen Beziehungsdrama: Ein 68-jähriger Mann soll seine 66-jährige Ehefrau mit mehreren Schüssen getötet haben.

Neuhofen: Mann tötet Ehefrau (†66) mit mehreren Schüssen

Gegen 21:45 Uhr am Mittwochabend (6. März) meldet sich ein Zeuge bei der Polizei und berichtet von dem Tötungsdelikt – offenbar hatte sich der Todesschütze selbst dem Zeugen anvertraut. Laut Information der Staatsanwaltschaft Frankenthal habe der 68-jährige Pfälzer angekündigt, sich selbst zu töten.

Neuhofen: Tödliches Ehe-Drama: 68-jähriger Mann erschießt Ehefrau

Beim Eintreffen der Beamten vor Ort lässt sich der Todesschütze widerstandslos festnehmen. Er soll die Tat bereits gestanden haben und noch am Donnerstag (7. März) dem Haftrichter vorgeführt werden. Die Hintergründe der Tat in Neuhofen sind derzeit noch völlig unklar.

pol/rob

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