Angestellte in Tresorraum gesperrt

Nach Banküberfall in Ilvesheim: Richter fällen hartes Urteil

Der 57-Jährige Phillipe B. wird von Justizvollzugsbeamten in den Gerichtssaal gebracht. 
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Der 57-Jährige Phillipe B. wird von Justizvollzugsbeamten in den Gerichtssaal gebracht. 

Ilvesheim - Ein Mann überfällt im Juni die Volksbank in der Schlossstraße. Die Polizei nimmt einen 57-jährigen Tatverdächtigen fest. Am ersten Prozesstag gesteht der Angeklagte umfassend.  

  • Banküberfall in Ilvesheim auf Volksbank (25. Juni)
  • Bewaffneter Täter erbeutet 30.000 Euro, wird aber später geschnappt
  • Angeklagter gesteht beim ersten Prozesstag am Landgericht Heidelberg
  • Das Landgericht Heidelberg verurteilt den Täter zu 10 Jahren Haft mit anschließender Sicherheitsverwahrung

Update vom 9. Januar: Die Richter am Landgericht Heidelberg haben ihr Urteil gefällt: Der 57-jährige Philippe B. ist heute zu 10 Jahren Haft mit anschließender Sicherheitsverwahrung verurteilt worden. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Haftstrafe von 12 Jahren mit anschließender Sicherheitsverwahrung gefordert, obwohl der Bankräuber seine Tat schon zum Prozessauftakt im Dezember gestanden hatte. Für sie war klar: Der 57-jährige Wiederholungstäter ist eine Gefahr für die Bevölkerung. Seine Verteidigung sah das anders. Sie hatte eine Freiheitsstrafe von 8 Jahren und 10 Monaten gefordert – ohne Sicherheitsverwahrung nach abgesessener Haftstrafe. Die Richter am Landgericht Heidelberg sehen das heute anders: Zwar muss Philippe B. „nur“ 10 Jahre Haft absitzen, aber im Anschluss wird er trotzdem nicht frei gelassen. In der Sicherheitsverwahrung wird er zunächst auf unbefristete Zeit bleiben. Dort wird dann jährlich überprüft, ob er noch eine Gefahr für die Bevölkerung darstellt, bevor er wieder auf freien Fuß gesetzt wird.

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Schlussendlich wird der Ilvesheimer Bankräuber wegen erpresserischen Menschenraubs, der schweren räuberischen Erpressung und der gefährlichen Körperverletzung schuldig gesprochen. Die Richter am Landgericht Heidelberg machen bei der Urteilsverkündung nochmals klar, dass die betroffenen Bankangstellten noch immer „unter dem brutalen Vorgehen des Beschuldigten psychisch litten“, so die Deutsche Presse Agentur (dpa). Der geschiedene Metzger aus Frankreich saß insgesamt schon 30 Jahre hinter Gitter und trotzdem beging er im Juni den brutalen Bankraub in Ilvesheim. Den Bankraub in Ilvesheim beging der Franzose nur wenige Wochen nach einer 14-jährigen Haftstrafe in einem Hochsicherheitstrakt. Daher sehen die Richter amLandgericht Heidelberg eine Sicherheitsverwahrung als gerechtigfertigt.

Bei der Bluttat in Rot am See hat die Polizei neue Erkenntnisse zu vermelden: Der Sportschütze Adrian S., der sechs seiner Verwandten erschossen hat, hat sich mittlerweile zu seinem Motiv geäußert

Banküberfall in Ilvesheim: Kommt der Täter jemals wieder frei?

Update vom 8. Januar: Für den 57-jährigen Bankräuber aus Frankreich ist eine lange Haftstrafe wohl unausweichlich. Wie lange genau er hinter Gitter muss, entscheiden die Richter am Landgericht Heidelberg am Donnerstag (9. Januar). Zwar gesteht Philippe B. schon Mitte Dezember den Banküberfall in Ilvesheim, doch die Staatsanwaltschaft fordert trotzdem hartes Durchgreifen: Mit 12 Jahren Haft und anschließender Sicherheitsverwahrung soll der Bankräuber für seine Tat bestraft und die Bevölkerung geschützt werden. Die Verteidigung wiederum plädiert auf eine mildere Strafe von 8 Jahren und 10 Monaten Haft, da der Bankräuber – in ihren Augen – seine Tat bereut. Da er Wiederholungstäter ist, bezweifelt dies die Staatsanwaltschaft allerdings.

Dem Franzosen wird eine lange Liste an Straftaten zur Last gelegt – am Landgericht Heidelberg muss er sich für schwere räuberische Erpressung, erpresserischen Menschenraub und gefährlicher Körperverletzung verantworten. Sollten die Richter der Forderung der Staatsantwaltschaft nachkommen, würde Philippe B. nach seiner Haftstrafe von zwölf Jahren auf unbefristete Zeit in eine Justizvollzugsanstalt kommen. Dann würde jedes Jahr erneut entschieden werden, ob er noch eine Gefahr für die Bevölkerung darstellt. Ist das der Fall, würde er für ein weiteres Jahr in Sicherheitsverwahrung bleiben.

Landgericht Heidelberg: Geständnis nach Banküberfall in Ilvesheim 

Update vom 17. Dezember: Paukenschlag zu Prozessbeginn! Beim ersten Verhandlungstag am Landgericht Heidelberg zeigt sich der wegen eines Banküberfalls in Ilvesheim angeklagte Philippe B. reumütig. Laut Informationen des „morgenweb“ gesteht der 57-jährige Franzose vor Gericht, dass er die Tat anerkenne und zutiefst bedauere. „Vor allem wegen des Übels, das ich den Angestellten zugefügt habe – ich wollte das nicht, es tut mir leid“, so der Bankräuber. Eigenen Angaben zufolge soll er sich aufgrund seiner Drogensucht in einer Zwangslage befunden haben und sei nicht bei Sinnen gewesen. 

Jedoch zieht die Vita des 57-Jährigen die Aufrichtigkeit seiner Entschuldigung in Frage. Denn der Franzose hat vor dem Überfall der VR-Bank-Filiale in Ilvesheim eine 14-jährige Haftstrafe in Frankreich abgesessen – ebenfalls wegen eines bewaffneten Raubüberfalls

Fotos vom Bankraub-Prozess: Emotionales Geständnis oder alles nur Show? 

Staatsanwalt Martin Grimm zeigt sich von der Entschuldigung wenig beeindruckt und kündigt daher an, im Falle einer Verurteilung die Sicherungsverwahrung für den Mann zu beantragen. 

Auch interessant: Mitte Dezember kommt es in Stuttgart zu einem SEK-Einsatz – hier rückt das Sondereinsatzkommando zum SI-Centrum aus, kurz darauf ist ein lauter Knall zu hören.

Nach Banküberfall in Ilvesheim: Prozessbeginn am Landgericht Heidelberg

Update vom 11. Dezember: Der Prozess gegen Philippe B. (57), der Ende Juni in Ilvesheim die VR-Bank überfallen und zwei Bankangestellte zur Herausgabe von 30.000 Euro gezwungen hat, beginnt am Dienstag (17. Dezember, 8:30 Uhr) vor dem Heidelberger Landgericht. Der Franzose soll am Mogen des 25. Juni einem Bankangestellten aufgelauert und mit den Worten „Überfall! Öffnen Sie die Tür! Kein Alarm!“ eine scharfe Waffe ins Genick gedrückt haben. Die Große Strafkammer hat 12 Zeugen und einen Sachverständigen geladen. Fortsetzunsgtermine sind für den 7. und 9. Januar 2020 (jeweils 8:30 Uhr) vorgesehen. 

Ilvesheim: Nach Überfall auf Volksbank – Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Räuber

Update vom 22. Oktober: Rund vier Monate nach dem Überfall auf eine VR-Bank in Ilvesheim geht der Fall in die nächste Instanz. Nach Informationen des „Morgenweb“ habe die Staatsanwaltschaft Heidelberg Anklage gegen den 57-jährigen Tatverdächtigen erhoben. Der Franzose, der einen Tag nach dem Überfall am 25. Juni verhaftet wurde, müsse sich wegen schwerer räuberische Erpressung in Tateinheit mit erpresserischem Menschenraub und gefährlicher Körperverletzung verantworten. Der 57-Jährige sitzt seit seiner Festnahme in Untersuchungshaft.

Die Polizei in Ludwigshafen hat 6 Kinder und Jugendliche festgenommen, die mit mehreren Straftaten in Ludwigshafen und Umgebung in Verbindung gebracht werden. Für wieviele Verbrechen, die Kinder verantwortlich sind, ist bisher noch nicht geklärt - was außerdem schockiert, ist ihr Alter! 

Dieser Vorfall in Stuttgart ist schockierend: Als die Bewohner während der Weihnachtszeit im Urlaub sind, geschieht das Unfassbare: Ihr Haus und Auto werden abgefackelt. Die Polizei glaubt, dass es das Werk von Einbrecher ist.

Ilvesheim: Tatverdächtiger ist bereits vorbestraft

Update vom 26. Juni um 15:45 Uhr: Wie die Staatsanwaltschaft Heidelberg und das Polizeipräsidium Mannheim am Mittwochnachmittag in einer gemeinsamen Meldung mitteilen, wurde der Bankräuber, der am Dienstagmorgen die VR-Bank Ilvesheim überfallen und einen Angestellten verletzte hatte, gefasst! Bei dem Täter handelt es sich um einen 57-jährigen, einschlägig vorbestraften Franzosen

Der Mann steht unter dringendem Tatverdacht, am 26. Juni um 7 Uhr einen Angestellten der VR-Bank in der Schlossstraße in Ilvesheim unter Vorhalt einer scharfen Schusswaffe in den Innenraum gedrängt zu haben. Im Anschluss soll er dann vier weiteren Bankangestellten mit der Pistole aufgelauert und diese zur Herausgabe von Bargeld gezwungen haben. Einen der Mitarbeiter verletzt er mit Schlägen und Tritten. Nachdem die Angestellten dem Räuber mehrere tausend Euro aushändigen, schließt er diese im Tresorraum der Bank ein.

Banküberfall in Ilvesheim: SEK-Einsatz in Schlossstraße

Banküberfall in Ilvesheim: Fahndung führt zu Festnahme

Nach dem Eingang des Alarms umstellen gegen 8 Uhr zahlreiche Polizisten die Filiale, der Tatort wird großräumig abgesperrt. Da zu diesem Zeitpunkt nicht klar ist, ob sich der Bankräuber noch in der Filiale befindet, werden Spezialkräfte des Polizeipräsidiums Einsatz, SEK und MEK angefordert – diese stürmen gegen 10:30 Uhr das Gebäude. Da befindet sich der Täter jedoch bereits auf der Flucht. Es folgt eine großangelegte Ringfahndung - auch über die Ländergrenzen hinaus - nach dem Bankräuber. Dabei kommt auch ein Polizeihubschrauber, wie auch in einem Einbruchsfall in Eppelheim, und ein Maitrailer-Hund zum Einsatz.

Banküberfall in Ilvesheim: SO haben die Ermittler den Täter geschnappt

In Tatortnähe finden die Ermittler wenig später die Tatwaffe, die der Täter wohl auf der Flucht weggeworfen hatte. Bei der Überprüfung von Autos, die in unmittelbarer Tatortnähe abgestellt sind, werden die Ermittler auf einen gestohlenen Kleinwagen mit französischer Zulassung aufmerksam. Im Rahmen intensivster Ermittlungen kann das Fahrzeug gegen 22:40 Uhr am Dienstagabend rund zwei Kilometer vom Tatort entfernt in der Suebenheimer Allee / Ecke Schwabenstraße in Mannheim von Spezialkräften angehalten werden. 

An der Ecke Suebenheimer Allee/Schwabenstraße wird der Bankräuber schließlich gefasst.

Am Steuer sitzt der dringend tatverdächtige 57-Jährige, den die Einsatzkräfte dann vorläufig festnehmen. In seinem Auto kann eine größere Menge Bargeld sichergestellt werden. Dabei soll es sich um die Beute des Banküberfalls handeln. 

Der einschlägig vorbestrafte Franzose wird am Mittwochnachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Der erlässt Haftbefehl – der 57-Jährige wird im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Heidelberg und der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg dauern an.

Ein anderer Fall in Frankfurt sorgt derweil für Entsetzen: Am Hauptbahnhof ereignet sich ein Bankraub, dabei schießt ein Polizist auf die Tatverdächtigen

Video zeigt SEK-Einsatz nach Banküberfall in Ilvesheim

Update vom 26. Juni, 11:50 Uhr: Einen Tag nach dem Raubüberfall in Ilvesheim sucht die Polizei weiterhin nach dem Täter. Zu genauen Fahndungsmaßnahme am Mittwoch hat sie noch keine Details bekannt gegeben. Wie Norbert Schätzle, Sprecher des Polizeipräsidiums Mannheim, mitteilt, hat ein Angestellter am Dienstagmorgen den Notruf gewählt. Wie der SEK-Einsatz abgelaufen ist, haben wir in einem Video festgehalten:

Update 20:47 Uhr: Auch am Abend gibt es noch keine Spur von dem Mann, der die VR Bank in Ilvesheim überfallen hat. Das teilt die Polizei auf Anfrage mit. „Wir suchen nach ihm rund um die Uhr“, so ein Sprecher der Polizei Mannheim. Bislang gebe es allerdings keine Hinweise auf seine Identität oder seinen Aufenthaltsort. Das SEK ist ebenfalls nicht mehr im Einsatz. Die Kriminalpolizei Heidelberg übernimmt nun die weiteren Ermittlungen.

Hinweise sollen unter ☎ 0621/174-4444 gemeldet werden.

Banküberfall in Ilvesheim: Räuber immer noch auf der Flucht – Waffe gefunden!

Update 15:35 Uhr: Der Täter ist weiterhin auf der Flucht. Wie die Polizei am Dienstagnachmittag jedoch mitteilt, kann die Schusswaffe unweit der Volksbank von den Beamten sichergestellt werden. 

Mittlerweile ist bekannt, was sich genau in der Bank abgespielt hat: Der unbekannte Mann hat die Angestellten mit der Schusswaffe bedroht und in den Tresorraum gedrängt. Dort fordert er Geld und schlägt auf einen Mitarbeiter ein, der dabei leicht verletzt wird. Nachdem er mehrere tausend Euro Bargeld erbeutet hat, flüchtet er aus der Bank und schließt die Angestellten im Raum ein.

Seit 12:30 Uhr besteht die Sperrung in der Schlossstraße nicht mehr. Die Polizei sucht nun nach dem Räuber und befragt Anwohner. Die Kriminalpolizeidirektion Heidelberg übernimmt hierfür die Ermittlungen, die auf Hochtouren laufen. Hinweise sollen unter ☎ 0621 1744444 gemeldet werden.

Banküberfall in Ilvesheim: Täterbeschreibung 

Update 12:45 Uhr: Die Polizei führt aktuell Lautsprecherdurchsagen rund, um die Schlossstraße in Ilvesheim durch um nach potenziellen Zeugen des Banküberfalls zu suchen. Die Durchsage lautet: „Wer hat zwischen 6:30 und 8:30 Uhr eine männliche Person, Größe zirka 1,80 Meter, etwa 40 Jahre, sehr schlank, dunkle Bekleidung, Sonnerbrille, eventuell mit auffälliger Perücke beobachtet oder sonstige verdächtige Wahrnehmungen gemacht?“ 

Hinweise zum Ilvesheimer Bankräuber nimmt die Polizei unter der ☎ 0621/174-4444 oder jeder andere Polizeidienststelle an. Die umfangreiche Fahndung nach dem Bankräuber dauert immer noch an.

Autokontrolle nach Banküberfall in Ilvesheim: Stau auf Brücken von Mannheim nach Ludwigshafen 

Die Polizei führt noch immer umfangreiche Kontrollen durch. Das führt dazu, dass die Konrad-Adenauer-Brücke und die Kurt-Schumacher-Brücke von Mannheim in Richtung Ludwigshafen komplett dicht sind. Dies resultiert in langen Staus und Verkehrsbehinderungen. 

Banküberfall in Ilvesheim: Bewaffneter Täter auf der Flucht!

Update 11:17 Uhr: Am Dienstagmorgen kurz nach 7 Uhr überfällt ein bewaffneter Täter eine Bankfiliale in der Schlossstraße in Ilvesheim. Laut ersten Informationen drängt der Täter die Angestellten unter Vorhalt einer Schusswaffe in den Tresorraum. Spezialeinsatzkräfte können gegen 10:40 Uhr fünf Bankangestellte unverletzt aus der Bank bringen.

Nach Banküberfall in Ilvesheim: Polizei fahndet nach bewaffnetem Täter 

Der Täter ist auf der Flucht, er wird wie folgt beschrieben: 

  • männlich 
  • etwa 40 Jahre
  • zirka 1,80 Meter groß
  • Dreitagebart
  • dunkle Kleidung
  • Sonnenbrille

Die Polizei leitet umfangreiche Fahndungsmaßnahmen (Ringfahndung) im einem weiten Umkreis um Ilvesheim ein. Wegen vermehrter Kontrollstellen könnte es zu Verkehrsbehinderungen rund um Ilvesheim kommen. Auch ein Polizeihubschrauber ist derzeit im Einsatz, die Spurensicherung ist vor Ort. Eine Seelsorgeeinheit ist in der Volksbankfiliale in Ilvesheim, um sich um die traumatisierten Bankangestellten zu kümmern. Ihnen geht es es den Umständen entsprechend – verletzt wurde niemand.

Derzeit ist noch unklar, ob der bewaffnete Bankräuber Geld erbeuten konnte.

Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizeidirektion Heidelberg. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich unter ☎ 0621/174-4444 zu melden.

Banküberfall in Ilvesheim: SEK-Einsatzkräfte stürmen Gebäude!

Update 10:48 Uhr: Mit über 100 Einsatzkräften ist die Polizei und das SEK in der Schlossstraße vor Ort. Dort soll ein Banküberfall stattgefunden haben – die Polizei geht von einem echten Alarm aus. Offenbar haben die ersten Beamten die Bank in Ilvesheim, in der sich die Bankräuber offenbar befinden sollen, betreten. Vor der Volksbank stehen drei Rettungswagen. Eine Person soll bereits mit einer Trage aus der Bank in Ilvesheim herausgebracht worden sein.

Update 10:30 Uhr: Gerade sind sechs Fahrzeuge des SEK mit etwa 15 bis 25 Einsatzkräften aus Göppingen angekommen. Die Volksbank in Ilvesheim ist jetzt komplett mit bewaffneten Polizisten umstellt. Insgesamt sind etwa 100 Polizeikräfte vor Ort. 

Banküberfall in Ilvesheim: Großeinsatz der Polizei 

Grundtext vom 25. Juni 2019: Nach ersten Informationen findet am Dienstagmorgen (25. Juni) ein Banküberfall in Ilvesheim statt. Betroffen ist eine Filiale der Volksbank in der Schlossstraße. Kurz vor 8 Uhr löst dort der Alarm aus. 

Derzeit (9:40 Uhr) befindet sich das MEK (mobiles Einsatzkommando) mit zehn Fahrzeugen und mehreren Polizeihunden vor Ort. Aktuell bereiten sich etwa zehn MEK-Einsatzkräfte darauf vor, das Gebäude zu betreten. Die Polizei geht nicht von einem Falschalarm aus. 

Banküberfall in Ilvesheim: Schlossstraße gesperrt 

Auf Anfrage kann die Polizei noch keine Hintergründe zu den Tätern oder Motiven nennen. Es ist auch unklar, ob sich noch Räuber oder Opfer in der Bankfiliale in Ilvesheim befinden und ob Waffen im Spiel sind. Auch ein Hubschrauber kreist über Ilvesheim. Mehrere Rettungswagen und ein Notarzt stehen für den Notfall bereit. Die Schlossstraße ist derzeit komplett gesperrt, um die Bevölkerung zu schützen. Es wird geraten, Ilvesheim weiträumig zu umfahren. 

Im Frühsommer 2019 kommt es im nahegelegenen Pforzheim zu einem skrupellosen Raubüberfall, bei dem der Bestohlene sogar sein Leben lässt. Ein 36-Jähriger soll einen Schmuckhändler bei einem gemeinsamen Essen betäubt haben und ihn danach mit stumpfer Gewalt ermordet haben. Im Anschluss soll er dann Schmuck im Wert von 65.000 Euro gestohlen haben. Die Leiche des Opfers soll er dann verbrannt und im Wald im deutsch-französischen Grenzgebiet versteckt haben. Als er schließlich von der Polizei geschnappt wird, findet die auch noch Kinderpornos bei dem Mann.

pri/dh

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