Nach Feuer an Schule

400 Stunden gemeinnützige Arbeit für jugendliche Brandstifter

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Weil sie einer Klausur aus dem Weg gehen wollten, zündeten zwei Jugendliche ihre Schule in Mosbach an.

Mosbach - Weil sie ihr Gymnasium in Mosbach in Brand gesteckt haben, müssen zwei Jugendliche je 400 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. Dabei war ein Schaden von 3,3 Millionen Euro entstanden.

Und das alles, weil sie eine Klassenarbeit nicht schreiben wollten.

Weil sie ihr Gymnasium in Mosbach in Brand gesteckt haben, müssen zwei Jugendliche je 400 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. Einen der beiden Angeklagten verurteilte das Amtsgericht Mosbach am Donnerstag zudem zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren auf Bewährung.

Die Staatsanwaltschaft hatte dem der zur Tatzeit 14 Jahre alten Jungen vorgeworfen, in der Schule mit einem Hammer ein Kellerfenster eingeschlagen zu haben und hindurchgeklettert zu sein.

Dann habe er eine Benzinspur durch beide Lehrerzimmer über den Flur bis zur Treppe gelegt. Er zündete den Anklägern zufolge ein Kosmetiktuch an und warf es auf das Ende der Benzinspur. Mit dem anderen Angeklagten stand er während der Tat im November 2013 in ständigem Handykontakt.

Das erste Stockwerk hatte auf einer Fläche von 200 Quadratmetern gebrannt. 

Dabei war ein Schaden von 3,3 Millionen Euro entstanden. Mehrere Klassen mussten während der Renovierungsarbeiten monatelang in Containern unterrichtet werden. Die Jungen besuchen laut Schulleitung inzwischen eine andere Schule. 

dpa/rob

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