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Tote Frau (64) aus Sinsheim: Ehemann unter Mordverdacht – Motiv unklar

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Von: Melissa Sperber, Lisa Klein, Anna-Maureen Bremer, Dominik Jahn

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Gericht Heidelberg
Der Tatverdächtige sitzt in einer Justizvollzugsanstalt. © dpa/ Christine Cornelius

Im Fall der toten Frau (64) aus Sinsheim konnte die Polizei einen Tatverdächtigen festnehmen: den Ehemann der Getöteten. Die Beweislage scheint sich immer weiter zu verdichten.

Update vom 27. Juli: Bereits am 19. Juli konnte im Fall der getöteten 64-jährigen Frau aus Sinsheim ein Tatverdächtiger festgenommen werden, wie echo24.de berichtete. Wie das Polizeipräsidium Mannheim in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit der Staatsanwaltschaft Heidelberg nun erklärt, handelt es sich dabei um den Ehemann des Opfers.

Der Mann der Getöteten wurde „wegen Mordverdachts in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert“. Die Auswertung der bisherigen Spuren im Wohnhaus der 64-Jährigen hätten die Beweislage noch weiter verdichtet. Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen der Tat sowie zu einem möglichen Motiv dauern weiter an. Unklar ist noch, ob es sich bei dem Wohnhaus um den gesuchten Tatort handelt.

Sinsheim: Festnahme im Fall der toten 64-Jährigen – Polizei ermittelt Verdächtigen

Update vom 20. Juli: Am 23. Juni wurde eine 64-jährige Frau tot in einem Auto in Sinsheim aufgefunden. Seitdem ermittelte die Polizei auf Hochtouren, führte Zeugen- und Anwohnerbefragungen durch. Nun teilen die Staatsanwaltschaft Heidelberg und das Polizeipräsidium Mannheim mit: Am Dienstagmorgen, 19. Juli, konnte ein Tatverdächtiger festgenommen werden.

Wegen des dringenden Tatverdachts, die aus Sinsheim stammende Frau getötet zu haben, hatte die Staatsanwaltschaft Heidelberg einen Haftbefehl gegen den Beschuldigten erwirkt – Mordverdacht! Aktuell befindet sich der Verdächtige in einer Justizvollzugsanstalt.

Beamte der Zentralen Kriminaltechnik der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg sichern seit Dienstag im Wohnhaus der Getöteten mögliche Tatspuren. Unterstützung erhalten sie dabei vom Kriminaltechnischen Instituts des Landeskriminalamtes (LKA) Baden-Württemberg und des Polizeipräsidiums Einsatz. Das LKA wertet bereits die ersten Spuren aus – die Spurensicherungs- und Durchsuchungsmaßnahmen dauern weiter an.

Frau (64) in Sinsheim tot aufgefunden: Über 50 neue Hinweise für Polizei

Update vom 8. Juli: Nachdem am Donnerstag, 23. Juni, eine 64 Jahre alte Frau tot in ihrem PKW aufgefunden wurde, sind bereits über 50 Hinweise aus der Bevölkerung bei der Polizei eingegangen. Am 1. Juli hatte sich die Polizei dazu entschieden, Bilder der toten Frau sowie Vergleichsbilder des von ihr genutzten Fahrzeugs, eines schwarzen Ford Fiesta, zu veröffentlichen.

Die Zeugen- und Anwohnerbefragungen der SOKO „Hecke“ in den vergangenen Tagen ergaben ebenfalls eine Vielzahl neuer Ansätze, welchen die Ermittler nun nachgehen. Wie die Polizei mitteilt, ist der Verbleib der von der Frau genutzten Brille weiterhin unklar. Auch die Suche nach dem Tatort geht weiter.

Frau (64) in Sinsheim tot aufgefunden: Wer kann weitere Hinweise geben?

Die Sonderkommission bittet daher Zeugen, die sich bislang noch nicht bei der Polizei gemeldet haben, Kontakt mit der SOKO „Hecke“ aufzunehmen. Neben den bereits bekannten Fragestellungen, ob jemand die Frau selbst sowie den schwarzen Ford Fiesta am Donnerstag, 23. Juni 2022, gesehen hat, erhofft sich die SOKO „Hecke“ auch weitere Hinweise durch eventuell gefertigte Bild- und Videoaufnahmen.

Wer am 23. Juni 2022 im Bereich Sinsheim Videos oder Fotos aufgenommen hat, wird von der Polizei gebeten, über das kriminalpolizeiliche Hinweistelefon unter 0621 174 44 44 Kontakt zu den Ermittlern der Sonderkommission aufzunehmen. Darüber hinaus können Hinweise über das Anonyme Hinweisportal der Polizei gegeben werden.

Tote Frau von Sinsheim: Polizei zeigt Foto des Opfers – Zeugenaufruf

Update vom 1. Juli: Die Ermittlungen im Fall der toten Frau (64) von Sinsheim dauern weiter an. Am Freitagnachmittag, 1. Juli, gibt es jetzt eine weitere Mitteilung der Staatsanwaltschaft Heidelberg und des Polizeipräsidiums Mannheim. Die Kriminalpolizeidirektion Heidelberg sucht nach weiteren Zeugen und einem möglichen Tatort.

Der offiziellen Meldung nach, konzentrieren sich die Ermittlungen der Sonderkommission „Hecke“ aktuell „auf die Rekonstruktion der Ereignisse am Donnerstag, den 23. Juni“. Es sei noch immer unklar, „an welcher Örtlichkeit dem Opfer die tödlichen Verletzungen zugefügt wurden“. Dazu fehlt eine Brille des Opfers.

Polizei zeigt Foto der toten Frau von Sinsheim: Zeugenaufruf gestartet

Um weitere wichtige Hinweise im Fall der Toten von Sinsheim zu bekommen, hat sich die Sonderkommission dazu entschlossen Bilder der 64-Jährigen, der Brille und ihres genutzten Fahrzeugs (Vergleichsbilder) zu veröffentlichen. Folgende Fragen haben die Ermittler der Polizei dazu:

Hinweise werden über das Hinweistelefon 0621/174-4444, über das Hinweisportal der Polizei oder jede Polizeidienststelle entgegengenommen.

Tote Frau von Sinsheim: Polizei mit neuen Details - Obduktion, Durchsuchungen

Update vom 27. Juni: Nachdem das Polizeipräsidium Mannheim am frühen Montagnachmittag auf Nachfrage von echo24.de zunächst keine weiteren Details zum Fall der toten Frau (64) von Sinsheim bekanntgeben wollte, folgte am Abend nun eine offizielle Mitteilung.

Laut aktuellen Ermittlungsstand der eingerichteten Sonderkommission „Hecke“ wurde die Frau am Donnerstag als vermisst gemeldet und in der Folge durch die Polizei tot in ihrem Pkw in einem Gewerbegebiet in Sinsheim aufgefunden. Inzwischen wurde die Leiche der Frau obduziert. Wie die Polizei mitteilt, „liegt ein schriftlicher Obduktionsbericht allerdings noch nicht vor“.

Tote Frau von Sinsheim: Durchsuchungen bereits am Sonntag

Der Verdacht eines Tötungsdelikts bleibt danach aber wohl weiter bestehen. Dazu heißt es: „Die Verletzungen der Verstorbenen legen nahe, dass der Tod durch fremde Gewalteinwirkung eintrat. Die Umstände, die zu den Verletzungen geführt haben, sind Gegenstand der weiteren Ermittlungen.“

Das Polizeipräsidium Mannheim weißt zudem darauf hin, dass auch in den nächsten Tagen vermehrt Zeugenbefragungen in Sinsheim durch die Kriminalpolizeidirektion Heidelberg durchgeführt werden. Nach Angaben von Einsatz-Report24 wurden bereits am Sonntag mehrere Objekte in Sinsheim durchsucht.

 

Leichenfund in Sinsheim: Identität bekannt - Tötungsdelikt wahrscheinlich 

Update vom 24. Juni, 16.30 Uhr: Nachdem am Freitagmorgen in einer ersten Meldung bekannt wurde, dass am Donnerstagabend eine 64 Jahre alte Frau tot in einem Pkw bei Sinsheim aufgefunden wurde, laufen die Ermittlungen der eingerichteten Sonderkommission auf Hochtouren.

Auf Nachfrage von echo24.de erklärte eine Sprecherin des Polizeipräsidium Mannheims, dass die Identität der Frau bekannt sei, man aber zum derzeitigen Stand der Ermittlungsarbeit vorerst keine genaueren Angaben machen kann. Die Beamten gehen zudem davon aus, dass es wohl frühestens zu Beginn der kommenden Woche neue Informationen geben wird.

Ob die Polizei dann für ihre Ermittlungen weitere Details zur Toten veröffentlichen wird, hängt von den kommenden Stunden und Tagen ab. Man müsse abwarten, ob eine solche Maßnahme für erfolgreiche Nachforschungen notwendig wird.

Leichenfund in Sinsheim: Tötungsdelikt wahrscheinlich – Ermittlungen laufen

Erstmeldung vom 24. Juni, 13 Uhr: Wie die Staatsanwaltschaft Heidelberg und das Dezernat für Kapitalverbrechen der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg am Freitag mittgeteilt haben, wurde am Donnerstagabend gegen 22.15 Uhr am Rande eines Gewerbegebiets bei Sinsheim eine 64 Jahre alte Frau tot in einem Pkw aufgefunden. Die Ermittlungen wurden aufgenommen. echo24.de berichtet über den furchtbaren Fund.

Nur ein tragischer Krankheitsfall? Eher nicht: Aufgrund der äußeren Umstände und den bisherigen Ermittlungen gehen Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei von einem Tötungsdelikt aus. Die genauen Hintergründe sind derzeit noch unklar.

Sinsheim: Tote Frau (64) gefunden – Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln

Noch in der Nacht wurde die Stelle, an der die Frau gefunden wurde, weiträumig abgesperrt. Die Zentrale Kriminaltechnik sowie das Institut für Rechtsmedizin der Universität Heidelberg wurden unterstützend hinzugerufen und waren ebenfalls vor Ort.

Zur Klärung der genauen Todesumstände hat das Polizeipräsidium Mannheim eine 69-köpfige Sonderkommission eingerichtet.

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