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Mobile Gastro-Angebote in Heidelberg – Stadt vergibt neue Standorte

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Von: Florian Römer

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Heidelberg - Seit 2022 dürfen mobile Kaffee- und Foodstände an zentralen öffentlichen Plätzen Speisen und Getränke anbieten. Bis Ende Februar sollen nun neue Standorte vergeben werden.

Update, 13. Februar: Nachdem sich die Mobilen Gastro-Angebote in Heidelberg im Jahr 2022 als Erfolg erwiesen hat, soll das Konzept nun in optimierter Form fortgeführt werden, wie die Stadt Heidelberg mitteilt. Dafür sollen an sechs Standorten künftig 13 mobile Verkaufsstände stehen, wieder mit Nahrungsmitteln zum Sofortverzehr, jedoch ohne alkoholische Getränke.

Die Erlaubnis wird demnach jeweils für ein Quartal erteilt. Der Stichtag für den nächsten zu vergebende Zeitraum ab dem 1. April soll am 28. Februar sein, bis dahin können Interessenten noch ihre Bewerbungen einreichen. Für die Folgejahre ist dieser schon am 30. November des jeweiligen Vorjahres. Gibt es mehr Bewerber als Standorte, soll ein Los entscheiden.

Mobile Gastro-Angebote in Heidelberg – Stadt will das Konzept erweitern

An bestimmten Plätzen gehören Coffee-Bikes und Foodtrucks in Heidelberg mittlerweile zum Stadtbild. Gerade bei gutem Wetter werden die „mobilen Gastro-Angebote“ an der Alten Brücke oder an der Neckarwiese gut angenommen. Jetzt will die Stadt weitere Sondernutzungsflächen schaffen und die Betriebszeiten erweitern.

Heidelberg will mehr Flächen für mobile Gastro-Angebote schaffen

Seit Januar 2022 erprobt die Stadt ein Konzept, das an fünf Plätzen Sondernutzungsflächen für mobile Gastro-Angebote ausweist. An der Alten Brücke, der Theodor-Heuss-Brücke, der Ernst-Walz-Brücke, dem Wilhelmsplatz und dem Kerweplatz Wieblingen gibt es insgesamt zehn Standflächen für mobile Verkaufsstände. Diese Flächen wurden vergangenes Jahr von 13 Anbietern genutzt, teilt das Bürger- und Ordnungsamt mit. Das Angebot reichte von Kaffee (zehnmal) über mexikanische Speisen (zweimal) bis zu Süßwaren.

Die Belegungsquote der Sondernutzungsflächen lag über das Gesamtjahr 2022 bei einem Drittel. Aus Sicht des Bürger- und Ordnungsamts hat sich das Konzept bewährt und soll 2023 leicht verändert fortgeführt werden. Die Neuerungen legt die Verwaltung am Donnerstag (26. Januar, 17:30 Uhr) dem Haupt- und Finanzausschuss vor: Neben verlängerten Betriebszeiten soll ein Standort verlagert und zusätzliche geschaffen werden.

Mobiles Gastro-Konzept für Heidelberg soll erweitert werden

Geht es nach der Stadtverwaltung wird es an der Alten Brücke (Neuenheimer Seite) künftig keine Standfläche mehr geben. Hier habe es „Beschwerden hinsichtlich des Stadtbildes und Platzmangels für Fußgänger“ gegeben heißt es in der Infovorlage. Dafür will man an der Theodor-Heuss-Brücke einen zusätzlichen dritten Standort schaffen. Die SPD-Fraktion beantragt, den Standort Alte Brücke beizubehalten, da er sich in der Praxis bewährt habe.

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Daneben will die Verwaltung im Gewerbegebiet „Im Bieth“ und im „Heidelberg Innovation Park“ (hip) weitere Standorte schaffen. Letztere Fläche muss aber zunächst erschlossen werden. Zudem sollen die Betriebszeiten auf 7 bis 21 Uhr verlängert werden. Bislang mussten die Verkaufsstände um 20 Uhr einpacken. Die Änderungen sollen ab dem 1. April gelten. Weiterhin soll es nicht möglich sein, an den Sondernutzungsflächen alkoholische Getränke zu verkaufen. (rmx)

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