Es ist das 2-Milliarden-Vorzeigeprojekt Heidelbergs

Minister Schmid weiht Bahnstadt ein!

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Wunderschöne Anlage – die Heidelberger Bahnstadt.

Er ist so groß wie 200 Fußballfelder, liegt direkt am Hauptbahnhof, bietet eines Tages 5.000 Menschen Wohnraum und 7.000 einen Arbeitsplatz – der 15. Heidelberger Stadtteil Bahnstadt. Jetzt besuchte Minister Nils Schmid (SPD) das Vorzeigeprojekt.

Hoher Besuch in Heidelberg: Der baden-württembergische Finanz- und Wirtschaftsminister Dr. Nils Schmid (41, SPD) kam nach Heidelberg, begutachtete den boomenden Stadtteil Bahnstadt. Auch Forschungsministerin Theresia Bauer (49, Grüne), MdB Lothar Binding (64, SPD) und sämtliche Heidelberger Bürgermeister waren da.

Bereits 2.000 der künftig 5.000 Bewohner sind in Heidelbergs 15. Stadtteil heimisch geworden. Bis zu 7.000 Menschen sollen hier künftig arbeiten. Hauptvorteil des Standorts: Direkte Anbindung an den Hauptbahnhof und eine Autobahnzufahrt. Eine Fußgänger- und Radbrücke zum Neuenheimer Feld folgt.

Und die Bauarbeiten liegen mehr als im Soll: Der erste Bauabschnitt, den Minister Schmid einweiht, wurde zwei Jahre schneller fertiggestellt als geplant!

"Heidelberg verändert sein Gesicht, geht mit der Zeit. Hier ist ein neues Lebensgefühl für jung und alt entstanden, hier wollen Viele wohnen. So etwas unterstützt das Land gerne – auch in Zukunft. Ich beglückwünsche Heidelberg zur Bahnstadt", lobt Schmid, der Herr der Finanzen im Ländle.

Elf Millionen Euro hat das Land bislang beigesteuert!

Erst 2009 erfolgte der erste "Bagger-Biss" auf dem früheren Güterbahnhofsgelände (1997 stillgelegt) zu buddeln begonnen. Seitdem wachsen die beeindruckenden Gebäude rascher als ein Lego-Turm.

Neben Büros, Miet- und Eigentumswohnungen (3.100 Euro pro Quadratmeter) und Gewerbeflächen entsteht auch – wie sollte es in Heidelberg auch anders sein – Raum für die Forschung. Satte zwei Milliarden Euro kostet eines der größten Stadtprojekte Deutschlands letztendlich! Auch im Entstehen: Straßenbahn mit drei Haltestellen, Grundschule, Einkaufszentrum, Apotheke, Mega-Kino, Restaurants und Ärztehaus.

Heidelberg feiert seine Bahnstadt

Bei dem Preis eigentlich selbstverständlich: Alle Gebäude sind bezüglich ihrer Energieeffizienz nach neusten Umwelt-Standards errichtet. Nicht ohne Stolz sagt man im Rathaus, dass hier sogar die weltgrößte Passivhaus-Siedlung wächst. Grüne Lunge auf dem 116 Hektar-Gelände ist schon jetzt der Zollhofgarten.

OB Eckart Würzner (52, parteilos) zufrieden: "Vor zehn Jahren lag hier ein Bahngelände brach, das nicht mal die Heidelberger wahrgenommen haben. Die Bahnstadt entwickelt sich phantastisch und es sind schon viele Menschen eingezogen! 110.000 Arbeitsplätzen stehen 56.000 Wohnungen gegenüber – diese Zahlen zeigen den enormen Bedarf, der hier besteht." Und Würzner ruft seinen Bürgern zu: "Die Hälfte der Bahnstädter kommt aus Heidelberg. Macht was aus Eurem Stadtteil – er gehört Euch!"

Einzig bei der Infrastruktur hakt es noch ein wenig! Stichwort Kita, wo man hinterher hinkt. Container sollen behelfsweise die Lösung bringen, noch fünf Kitas gebaut werden. Nicht ganz so überraschend, dass sich in einem neuen Stadtteil viele Familien mit Kindern ansiedeln...

pek

Quelle: Heidelberg24

Fotos vom Strohfest 2017

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Fotos vom brennenden Fiat

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Fotos von „Cook your Future“

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