Jetzt auch noch das

Nach den Unwettern kommen die Mücken – Bekämpfung am Rhein

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Nach den Unwettern kommen die Mücken (Symbolfoto).

Metropolregion - Als hätte das Hochwasser nicht schon genug Schaden angerichtet, zieht es jetzt auch noch die Stechmücken an. Dagegen soll jedoch vorgegangen werden:

Überflutete Wiesen und Äcker sowie große Pfützen sind perfekte Brutstätten für Mücken“, erklärt eine Sprecherin der Deutschen Wildtier Stiftung. Bei höheren Temperaturen nach dem Regen wirke die Wärme wie ein Brutbeschleuniger. Nur die weiblichen Mücken stechen – und die brauchen schließlich das Blut für ihre Brut.

Am Rhein beginnt deshalb in den kommenden Tagen die nächste Runde der Stechmückenbekämpfung. „Wir haben ein extremes Jahr“, so der wissenschaftliche Direktor der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (KABS), Norbert Becker. 

Aktuell laufe bereits die sechste Hochwasserwelle den Rhein hinab. Immer wenn die Auen überflutet werden, rücken die KABS-Mitarbeiter anschließend aus und bekämpfen die Larven der Stechmücken mit einem biologischen Mittel. Dabei werden auch Hubschrauber eingesetzt. Damit kann die Population um mehr als 95 Prozent reduziert werden. „Man spürt die Stechmücken nur vereinzelt in den Auen, aber man kann nirgends von einer Plage sprechen.“ Die Bekämpfung der Rheinschnaken hat in diesem Jahr Ende April begonnen.

Mitglieder der KABS sind die Kommunen und Landkreise entlang des Rheins in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sowie einige Kommunen in Hessen.

dpa/mk

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