In Dieselstraße

Meckesheim: Kreis mietet Wohncontainer für Flüchtlinge

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In einem Containerdorf in Meckesheim werden bald rund 200 Menschen unterkommen (Symbolfoto).

Meckesheim – Ein neues Containerdorf in der Dieselstraße soll bald bis zu 210 Menschen auf der Flucht ein Dach über dem Kopf bieten. Ein Privatinvestor wird die Anlage bauen.

Die Wohncontaineranlage soll – sobald der Bauantrag im Gemeinderat diskutiert wurde – von einem Privatinvestor auf dessen jetziger Freifläche gebaut und schlüsselfertig übergeben werden. 

Dort könnten dann voraussichtlich 210 Menschen unterkommen, die Container stehen dem Kreis für zunächst drei Jahr e zur Verfügung.

„Solche Notunterkünfte sind sicherlich keine Ideallösung, denn dort gibt es kaum Privatsphäre. Da stellt eine gut geplante und gebaute Containerunterkunft, wie sie für Meckesheim vorgesehen ist, die weitaus bessere Alternative dar“, erklärt OrdnungsdezernentChristoph Schauder.

In Meckesheim leben seit 1. März 2015 bereits 24 dem Kreis zugewiesene Geflüchtete in der Luisenstraße.

Kreis sucht weitere Unterkünfte

Schauder ist dankbar für die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde sowie die Unterstützung durch die Bürger, denn „Flüchtlingsunterbringung ist eine Aufgabe, die der Rhein-Neckar-Kreis nur gemeinsam mit den Kommunen und dem vielfältigen ehrenamtlichen Engagement lösen kann.“

Bis Ende 2015 musste der Rhein-Neckar-Kreis insgesamt knapp 6.000 Menschen vorläufig unterbringen. Anfang 2016 sind wöchentlich rund 260 hinzugekommen, im Februar kamen 191 pro Woche. Das sei laut Landratsamt zwar etwas weniger, die Zahl der Ankommenden habe sich allerdings auf einem hohen Niveau eingependelt. Daher müssten im ganzen Kreisgebiet weiter geeignete Unterkünfte gesucht werden.

sag/ Rhein-Neckar-Kreis

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