Wahl 2016

Guido Wolf (CDU) will Ministerpräsident werden

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Der 53-jährige Guido Wolf will für die CDU in Baden-Württemberg 2016 Ministerpräsident werden.

Mannheim/Baden-Württemberg – Die CDU hat einen neuen Hoffnungsträger, die ‚Landeskrone‘ in Baden-Württemberg bei der Wahl 2016 zurück zu erobern. Sein Name: Guido Wolf (53).

Winfried Kretschmann (66) ist seit 2011 der erste Grünen-Ministerpräsident Deutschlands. Doch wenn es nach IHM geht, sind Kretschmanns Tage als Landesvater gezählt... 

Die Rede ist von CDU-Politiker Guido Wolf (53) – geboren in Weingarten!

Beim Parteitag am Samstag wurde Wolf in Ulm mit 93,8 Prozent der Stimmen zum Spitzenkandidat für die baden-württembergische Landtagswahl 2016 gewählt: mit 315 von 338 abgegebenen Stimmen.

Die 300 Delegierten feierten Wolf nach seiner Wahl mit minutenlangem Beifall.

Und der weiß schon genau, was in den Monaten bis zum Wahlttag zu tun ist: „Es geht darum, im Land noch bekannter zu werden. Ich will raus zu den Leuten“ gibt sich Wolf volksnah.

Kämpferisch ruft Wolf vor der „Schicksalswahl“ in seiner einstündigen Rede zum gemeinsamen Kampf gegen die grün-rote Landesregierung auf: „Wir haben wieder Selbstvertrauen, wir glauben an uns. Ich brenne für Baden-Württemberg. Deshalb will ich Ministerpräsident von Baden-Württemberg werden!“

Die CDU wolle für eine Bildungspolitik kämpfen, die sich an den individuellen Fähigkeiten und Talenten der Kinder ausrichte („Bildungspolitische Gleichmacherei lehnen wir ab“). Die CDU wolle starke Realschulen und starke Berufsschulen. 

Winfried Kretschmann (66) ist seit 2011 Ministerpräsident von Baden-Württemberg – als erster Grünen-Politiker.

Ein zweites zentrales Thema für Wolf ist die Wirtschaftspolitik. Zwar habe sich Kretschmann diese auch auf die Fahnen geschrieben – aber mit zwei linken Parteien an der Hand lasse sich keine bürgerliche Politik gestalten.

Ich nehme die Wahl an und spüre darin große Verantwortung. Ihr könnt Euch auf mich verlassen“, so Wolf nach seiner Wahl. 

Und dankte ausdrücklich CDU-Landeschef Thomas Strobl (54) für dessen Arbeit und einen fairen Wettbewerb im Kampf um die Spitzenkandidatur. Im Dezember hatte Strobl überraschend die CDU-Mitgliederbefragung gegen Wolf verloren. Wolf beteuerte, auf Teamarbeit zu setzen. 

So fordert auch Strobl: „Grün-Rot wird zu einer Fußnote der Geschichte Baden-Württembergs.“ Kretschmann müsse mit seiner Bilanz entzaubert werden. Dennoch werde es für seine CDU nicht einfach, kein Selbstläufer.

Rückblick: 2011 hatte die CDU nach 58 Regierungsjahren die Macht an Grün-Rot abgeben müssen. 

dpa/pek

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