Bilanz für Rhein-Neckar-Kreis

Über 50.000 Euro Schaden durch Sturmtief „Niklas“

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Sturmtief „Niklas“ fegt auf der K40 zwischen Hochstadt und Bornheim den Anhänger eines Lasters von der Fahrbahn. 

Mannheim/Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis – Nach dem heftigen Sturmtief am Dienstag, ziehen Polizei und Feuerwehr Bilanz.

Ein anstrengender Tag für die Feuerwehren und Helfer im Rhein-Neckar-Kreis.

Schon wieder: „Niklas“ bläst gleich zwei Lastwagen-Anhänger um

Mehrere hundert Helfer sind am Dienstag wegen „Niklas“ im Einsatz. Der Sturm hat in der gesamten Region Werbetafeln, Dachverkleidungen, mobile Verkehrsschilder und Frostschutz-Folien auf Feldern weggefegt. 

Viele Bäume wurden entwurzelt und stürzten um. Dabei wurden auch viele geparkte Autos zum Teil stark beschädigt.

>>> Sturm-Ticker: „Niklas“ zieht weiter Richtung Schwarzwald

In Mannheim, Heidelberg und Rhein-Neckar-Kreis zählte das Lagezentrum über 100 Einsätze. Neben Polizei und Feuerwehr waren auch Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks und der Straßenmeistereien unterwegs, um die Sturmschäden zu beseitigen. 

„Niklas“ bläst mehrere Lastwagen-Änhänger um 

Im Stadtgebiet schätzt die Polizei den Sachschaden an abgestellten Fahrzeugen auf mindestens 5.000 Euro.

In Mannheim drohte eine etwa 25 Quadratmeter große und 200 Kilogramm schwere Kupferplatte vom Dach einer Bank in der Innenstadt zu fallen. Am Neckarauer Bahnhof wirbeln Werbetafeln durch die Luft. Der Containerterminal im Mannheimer Hafen musste seinen Betrieb zeitweise einstellen. An einer Baustelle im Bereich der Kunsthalle Mannheim wurden Teile eines Bauzauns aus der Verankerung gerissen. 

In Weinheim kippt an der Freiburger Straße ein etwa 30 Meter langes Stück Lärmschutzwand um. Die Feuerwehr konnte die Einsatzstelle sichern, der Bauhof kümmert sich nun um den Aufbau. In Friedrichsfeld drohte ein ganzes Baugerüst umzustürzen.

Auch in Heidelberg stürzte bereits am Dienstagmorgen ein entwurzelter Baum in der Gerhard-Hauptmann-Straße auf zwei geparkte Autos.

In Schwetzingen sind zwei lange Verkleidungsbleche von einem Hochhaus in der Eisenacher Straße auf zwei geparkte Autos  gestürzt. Der Sachschaden beläuft sich auf zirka 1.000 Euro, verletzt wurde glücklicherweise niemand. Außerdem sind mehrere Fahrzeuge durch Werbetafeln, die sich gelöst hatten, beschädigt worden. 

Bei Eberbach musste die K4105 gesperrt werden. Zwischen Hirschhorn und Moosbrunn sind dort mehrere Bäume umgestürzt. Die Räumung kann erst am Mittwochmorgen beginnen, da es am Dienstag für die Arbeiter noch zu gefährlich ist. An der Bahnhaltestelle Eberbach-Lindach kippte ein Wartehäuschen um. 

Die Kreisstraße K 4190 ("Plattenweg") zwischen Epfenbach und Waldwimmersbach in Folge des Sturms wegen umsturzgefährdeter Bäume bis auf Weiteres gesperrt werden.

Nach einer ersten vorsichtigen Einschätzung dürfte ein Gesamtschaden von weit über 50.000 Euro entstanden sein. Verletzt wurde im Rhein-Neckar-Kreis zum Glück niemand.

pol/sag/mk

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