Verdi erhöht den Druck

Streik im Einzelhandel: Metropolregion auch betroffen

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Symbolfoto

Mannheim/Heidelberg - Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi erhöht den Druck in der Tarifrunde des Einzelhandels, auch der Rhein-Neckar-Kreis ist von dem Streik betroffen.

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Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi schaltet einen Gang in den Tarifverhandlungen höher und erhöht den Druck. Die Folge: Am heutigen Freitag kommt es in elf Einzelhandelsbetrieben in der Metropolregion zu Streiks.

Landesweit beteiligen sich 700 Beschäftigte, wie Verdi Baden-Württemberg in Stuttgart mitteilte.

Verdi-Verhandlungsführer Bernhard Franke kündigte bereits eine Fortsetzung der Warnstreiks an. „Nutzt das schöne Wetter, geht raus auf die Straße! Wir wollen ein schnelles Tarifergebnis, die Arbeitgeber müssen jetzt den Druck aus den Betrieben spüren! Unsere Geduld ist zu Ende!“ Die Gespräche werden am 22. Juni fortgesetzt.

Die Arbeitgeber hatten in der ersten Verhandlungsrunde ein Angebot vorgelegt. Dies sieht unter anderem von Mai an eine Steigerung der Gehälter um 1,5 Prozent vor. Im Jahr 2016 soll in zwei Raten eine Einmalzahlung von 215 Euro dazukommen. Die Laufzeit des neuen Tarifvertrages soll nach den Vorstellungen des Handelsverbands 21 Monate betragen. Die Gewerkschaft fordert einen Euro mehr pro Stunde und ein tarifliches Mindesteinkommen von 1.850 Euro.

Anmerkung der Redaktion: In einer vorherigen Version des Textes schrieben wir, dass auch Kauflandfilialen und Mannheim, Weinheim und in Heidelberg sowie die Kaufhof-Filialen in Mannheim und Heidelberg von dem Warnstreik betroffen sind. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.

dpa/rob

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