Endspiele

DVV-Pokal: Volleyball-Spektakel in der SAP Arena

+
SSC Palmberg Schwerin - MTV Stuttgart

Mannheim – Wie im Vorjahr sind in der Mannheimer SAP Arena die Volleyball-Pokal-Endspiele ausgetragen worden. Diese Mannschaften haben sich durchgesetzt:

Der VfB Friedrichshafen und Allianz MTV Stuttgart haben die Titel beim Volleyball-Pokalfinale in Mannheim gewonnen

Während Rekordpokalsieger Friedrichshafen durch das 3:1 (33:31, 25:21, 25:27, 30:28) im Männer-Endspiel gegen Titelverteidiger BR Volleys seinen insgesamt 14. Titel feiert, ringt Stuttgart bei den Frauen den Bundesliga-Spitzenreiter Schweriner SC nach 0:2-Rückstand mit 3:2 (22:25, 21:25, 25:23, 25:15, 15:12) nieder. Es ist nach 2011 und 2015 der dritte Pokaltriumph der Schwäbinnen. 

Fotos: DVV-Pokal-Endspiele in SAP Arena

Für Friedrichshafen und seinen Trainer Vital Heynen ist es bereits der zweite Titel der laufenden Spielzeit. Vor Beginn der Bundesliga hat der VfB die Berliner ebenfalls im neu eingeführten Supercup mit 3:0 bezwungen. Der frühere Männer-Bundestrainer Heynen hat vor dem Saisonstart nach über vier Jahren im Dienste des Deutschen Volleyball Verbandes (DVV) Stelian Moculescu als Trainer des VfB beerbt. 

Der vor 10.143 Zuschauern in der SAP-Arena über lange Zeit gleichwertige Gegner aus der deutschen Hauptstadt verpasste dagegen seinen fünften Pokalsieg und verlor nach den Niederlagen in der Liga und im Supercup zum dritten Mal in dieser Saison gegen den VfB. 

Bester Punktesammler war Friedrichshafens Michal Finger (26). „Das ist unglaublich“, sagt Heynen. Für eine so junge Mannschaft sei das „sehr beeindruckend.“ VfB-Libero Markus Steuerwald meint: „Wir sind super happy. Ich bin erleichtert, wir spielen bisher eine super Saison." 

In den ersten beiden Sätzen lieferten sich die beiden Teams ein jederzeit ausgeglichenes Duell. Erst im dritten Durchgang gelang es dem Berliner Team um den "Volleyballer des Jahres" Robert Kromm, die Partie zu dominieren, weil sich der VfB Unkonzentriertheiten und Fehler leistete. Dann aber setzte sich in Friedrichshafen das etwas konstantere Team durch.

Zwar haben über 10.000 Zuschauer das Volleyball-Spektakel verfolgt, der Zuschauerrekord aus dem Vorjahr konnte aber nicht geknackt werden.

nwo/dpa/SID

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare