Bessere Passwörter etc.

Polizei-Tipps für sicheres Internet!

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Mit Schrecken bemerken viele User, dass sie Opfer von Computer-Kriminalität wurden (Symbolfoto).

Mannheim/Heidelberg – Der Schaden geht weltweit in die Milliarden! Das Internet ist der Tummelplatz für Betrüger und Verbrecher der Neuzeit. Die Polizei gibt Tipps zum Schutz.

Ob Warenbetrug, Identitätsdiebstahl oder Urheberrechtsverletzungen – das Internet eröffnet den ‚e-Verbrechern‘ in der digitalen Welt völlig neue Wege...

Und es wird Betrügern auch denkbar leicht gemacht, da viele User Passwörter wie „12345“ oder ihr Geburtsdatum verwenden.

Deshalb steigt zur Aufklärung am 10. Februar unter dem Motto „Gemeinsam für ein besseres Internet“ der Safer Internet Day 2015.

Jeder kann sich vor Internetkriminalität schützen. Voraussetzung dafür ist, dass sich jeder regelmäßig über aktuelle Probleme informiert, Schutzmöglichkeiten kennt und diese in seinem Alltag auch anwendet", sagt Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK). 

Hintergrund: Allein der Waren- und sonstige Warenkreditbetrug im Internet (67.963 bzw. 41.764 Fälle) machte 2013 einen Großteil der insgesamt 257.486 Straftaten aus.

Um die Bevölkerung konsequent über die Risiken bei der Nutzung der digitalen Medien aufzuklären, hat die Polizei Medien für unterschiedliche Zielgruppen entwickelt: Kinder und Jugendliche werden beispielsweise mit dem Film „Verklickt!“ angesprochen. 

Eltern und Erziehungsverantwortliche können sich anhand der Sammelmappe „Klicks-Momente“ zum Beispiel über Cyber-Mobbing, PC-Spiele oder Abzocke im Internet informieren. 

Die „Klicks-Momente“ für Internet-Nutzer vermitteln Wissen über verbotene Inhalte im Internet, Identitätsdiebstahl oder Betrug im Internet. Zentral sind jedoch die darin vermittelten Schutzempfehlungen.

Eine Besonderheit dieses aktuellen polizeilichen Medienangebots: Um die strafrechtliche Relevanz einiger Themen zu verdeutlichen, sind auszugsweise die einschlägigen Gesetzes-Normen zitiert. 

Im digitalen Alltag gibt es viele Grauzonen, die die Internetnutzer verunsichern. Daher ist es Aufgabe der Polizeilichen Kriminalprävention, darüber aufzuklären und die Nutzer in ihrer Handlungskompetenz zu stärken“, bekräftig Klotter.

Die wichtigsten Polizei-Tipps gibt der Sicherheitskompass:

– Sichere Passwörter verwenden
– Rechte von PC-Mitbenutzern einschränken
– Software immer auf dem aktuellen Stand halten
– Firewall verwenden
– Sorgsam mit E-Mails, deren Anhängen sowie mit Nachrichten in Sozialen Netzwerken umgehen
– Sicherheit des Internet-Browsers erhöhen
– Vorsicht beim Download von Internet-Software
– Drahtlose (Funk-)Netzwerkverbindung sichern
– Zurückhaltend sein mit der Angabe persönlicher Daten im Internet
– Hardware gegen Diebstahl und unbefugten Zugriff schützen

pol/pek

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