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Rhein-Neckar: Dutzende US-Hubschrauber knattern über unsere Region – das ist der Grund

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Von: Peter Kiefer

Mannheim/Ludwigshafen - Nicht wundern, wenn es in den nächsten Tagen bis 19. März laut wird am Himmel über der Rhein-Neckar-Region. Was die US-Army damit zu tun hat:

Vielleicht hast Du sie beim Blick gen Himmel auch schon bemerkt – oder vielmehr gehört... Die Rede ist von den 60 Militärhubschraubern der US-Army, die seit Montag (8. März) über der Rhein-Neckar- und Rhein-Main-Region fliegen. Wie das Kommando der amerikanischen Streitkräfte in Wiesbaden mitgeteilt haben, werden die Hubschrauber noch bis zum 19. März unter anderem über den Städten Mannheim, Ludwigshafen, Wiesbaden, Mainz, Darmstadt, Bad Kreuznach sowie über Westhessen, Rheinhessen und Südhessen kreisen.

Für die starke Zunahme der Flugbewegungen sind Hubschrauber der Typen Chinook, Apache und UH-60 Black Hawk, die allesamt zur 1st Combat Aviation Brigade in Fort Riley (Kansas) gehören, wie die Wormser Zeitung berichtet. Die Helikopter sind derzeit im Zuge der Militäroperation „Atlantic Resolve“ für neun Monate in Europa stationiert. Die Operation „Atlantic Resolve“ läuft bereits seit dem Jahr 2014 und soll der Unterstützung der Nato-Verbündeten der USA in Europa dienen.

Auch das Hubschrauber-Modell Apache der US-Army fliegt in den kommenden Tagen über der Region.
Auch das Hubschrauber-Modell Apache der US-Army fliegt in den kommenden Tagen über der Region. © Pixabay

Mannheim/Ludwigshafen: 60 Hubschrauber bei Militäroperation „Atlantic Resolve“ unterwegs

Die Hubschrauber sollen auf europäischem Boden an einigen bilateralen und multi-nationalen Übungen teilnehmen – gemeinsam mit mehr als einem Dutzend Nato-Alliierten und Partnernationen, wie die US-Armee aben der US-Armee beteiligt sind. Seit Samstag (6. März) werden die Hubschrauber in der französischen Nordsee-Hafenstadt Dünkirchen (fr. Dunkerque) von riesigen Schiffen entladen. Von dort aus steuern die knatternden Fluggeräte ihre Übungsziele an.

Wie die US-Streitkräfte mitteilen, heben die Hightech-Hubschrauber tagsüber zwischen 8 und 18 Uhr ab, um die Bevölkerung am Boden nicht allzu sehr zu belästigen. Dabei wolle man die „üblichen Lärmschutzmaßnahmen einhalten“. Weiteres militärisches Equipment wird dann eher leise und für die Öffentlichkeit unauffällig via Lastwagen und Güterzügen die rund 525 Kilometer lange Strecke von Dünkirchen nach Wiesbaden transportiert. Für eingefleischte Militär- oder Hubschrauber-Fans dürfte jedoch auch das sehr spannend sein.

Während der inzwischen abgewählte US-Präsident Donald Trump (74) in seiner Amtszeit angekündigt hatte, rund 9.500 Soldaten aus Deutschland abzuziehen, hat sein Nachfolger Joe Biden (78) dieses Vorhaben umgehend auf Eis gelegt. (pek)

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