Statistik der Polizei

Schabernack und Schlägereien: So verläuft die Halloween-Nacht in der Region

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Die Polizei zieht Bilanz nach der Halloween-Nacht. (Symbolfoto)

Mannheim/Heidelberg/Rheinland-Pfalz - Die gruseligste Nacht des Jahres ist vorbei. Neben einfachen Streichen und Streitereien gibt es aber auch Gewalt und Verletzte:

Halloween (31. Oktober) steht wie keine andere Nacht für Horror, gruseln und „Gewalt“. Bei der Menge an geschminkten Verletzungen und Kunstblut gäbe es gar nicht genug Krankenhäuser und Personal, um alle zu behandeln. In vielen Bars, Clubs und auf Privatpartys wird ausgelassen gefeiert, um die bösen Geister zu vertreiben!

Doch dabei bleibt es nicht überall friedlich, wie die Bilanz der Polizei zeigt. Dabei geht es von ein paar kindlichen Streichen bis hin zu echter Gewalt mit echtem Blut.

Mannheim und Heidelberg

In der Quadratestadt muss die Polizei zu etwa 50 Einsätzen, die etwas mit Halloween zu tun haben. Dabei müssen sich die Beamten um Schlägereien, Sachbeschädigungen, Randalierer und „groben Unfug“ kümmern. Die Bezeichnung steht für Streiche wie Eierwerfen oder sonstigen „Schabernack“. 

Nach den Vorkommnissen des letzten Jahres, bei denen Teenager Molotow-Cocktails warfen, zeigt die Polizei verstärkte Präsenz in Wiesloch und Walldorf. Zu ähnlichen Vorfällen kommt es dieses Jahr aber nicht.

Ludwigshafen und Speyer

In Ludwigshafen häufen sich die Fälle eines Verbrechens: „Erschleichen von leckeren Süßigkeiten“. Die Beamten greifen aber nicht ein und lassen die kleinen und großen Geister, Hexen und Skelette ohne Konsequenzen ziehen! Es gibt aber auch zwei „echte“ Fälle. 

Im Bereich des Hemshofes werfen zwei Teenies Eier gegen eine Hauswand. Die Bewohner erwischen das Duo aber und schreiben ihre Personalien auf. Die anwesende Mutter erklärt sich bereit, die Wand wieder zu säubern. Auf der Pfingstweide wickeln Kinder das Geländer der Fußgängerbrücke am Einkaufszentrum mit Toilettenpapier ein. In beiden Fällen entsteht kein Schaden.

Eine bisher unbekannte Frau will sich in Speyer wohl spontan für den Abend einkleiden, dafür aber kein Geld ausgeben. Aus einem Spielzeugladen in der Auestraße klaut sie deshalb vier Kostüme im Wert von etwa 80 Euro. Sie kann danach in einem dunklen Auto flüchten. Die Polizei ermittelt.

Worms und Eich

In der Nibelungenstadt werden nur wenige Halloween-Einsätze gemeldet. Unter anderem wird eine siebenköpfige Familie in der Fußgängerzone aus einem Fenster heraus mit einer roten Substanz (wohl Ketchup) überschüttet. Am Ludwigsplatz wird eine 14-Jährige von einer Gruppe mit Eiern beworfen, aber glücklicherweise nicht verletzt.

Etwas ernster wird die Lage in Eich in Rheinland-Pfalz. Auf einer Privatfeier eskaliert die Situation, als sich eine 22-Jährige negativ über das Kostüm eines 27-Jährigen äußert. Der schlägt daraufhin mit einer Bierflasche in der Hand nach der jungen Frau und ihrer Schwester! Beide werden leicht verletzt und von einem Rettungswagen versorgt.

Nach dem Ende einer Feier in der Althrheinhalle werden außerdem zwei Personen im Alter von 22 und 18 Jahren durch mehrere Täter mit der Faust ins Gesicht geschlagen! Die beiden Opfer werden dabei leicht verletzt. Ein mutmaßlicher Täter wird noch vor Ort angetroffen, die anderen können fliehen. Da alle Beteiligten betrunken sind, ist eine Täterbeschreibung nicht möglich. Eines der Opfer muss mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.

pol/dh

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