26 Menschen kommen ums Leben

Unfall-Bericht der Polizei: So oft krachte es auf unseren Straßen!

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Polizeipräsidium Mannheim veröffentlicht Unfallstatistik 2018 (Symbolbild)

Mannheim/Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis - Am Montag stellt die Polizei ihre Jahresunfallstatistik vor. So oft hat es im vergangenen Jahr in der Region gekracht:

Das Polizeipräsidium Mannheim zieht Bilanz und veröffentlicht ihren Bericht der Unfälle im vergangenen Jahr. 

Insgesamt liegt die Gesamtanzahl der Unfälle auf den Autobahnen und in den Städten Heidelberg und Mannheim, sowie dem Rhein-Neckar-Kreis bei 33.529. Damit sind die Unfälle um knapp 4 Prozent gestiegen; im Vorjahr dokumentiert die Polizei 32.277 Unfälle.

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Polizeiunfallstatistik: 1.252 Unfälle mehr als 2017! 

Vor allem auf den Autobahnen ist die Anzahl an Unfällen und die dadurch verletzten Personen stark angestiegen! Insgesamt hat es 2018 auf unseren Autobahnen 2.856-mal gekracht - im Vergleich: 2014 war es noch 2.119-mal! 

Auch die dadurch beteiligten verletzten Personen sind deutlich angestiegen: 2017 sind bei 369 Autobahn-Unfällen 8 Menschen ums Leben gekommen, 113 schwer- und 551 leicht verletzt worden. Letztes Jahr gab es insgesamt 421 Personenunfälle: Mit 7 Toten ist eine Person weniger dabei gestorben und mit 92 Personen sind, gab es deutlich weniger Schwerverletzte. Allerdings ist die Anzahl der Leichtverletzten um 18,3 Prozent angestiegen.

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Unfälle auf den Autobahnen: In fast jedem fünften ist ein LKW verwickelt!

Besonders auffällig: Ininsgesamt 518 Unfälle sind Lkw beteiligt gewesen - das sind über 18 Prozent der Gesamtunfälle.

Ein schwerer Unfall ereignete sich am Wochenende auch in Hambrücken: Ein Radfahrer wurde nach einem Wildunfall von einem Reh vom Rad gerissen und schwer verletzt. 

Vor allem auf einigen Abschnitten der Autobahnen kommt es besonders häufig zu Unfällen - Auf der A5 von Kronau bis zum Autobahnkreuz Walldorf ereignen sich 224 Crashs, 34 Staus und es entsteht ein Sachschaden von insgesamt 1.160.000 Euro.

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Polizei dokumentiert über 500 Unfälle auf der A6 in Unfallstatistik

Auch auf der A6 von Hockenheim bis Walldorf kracht es 245 Mal. 

Der traurige Rekordhalter ist jedoch die A6 von Sinsheim-Steinsfurt bis nach Rauenberg: Das Polizeipräsidium verzeichnet insgesamt 541 Unfälle, mit einem Toten, 12 Schwerverletzten und 110 Leichtverletzten. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Unfälle um über 25 Prozent angestiegen.

Doch nicht nur auf die Autobahnen mussten die Einsatzkräfte ausrücken - bei insgesamt 30.673 Unfällen im Bereich der Stadt Mannheim, Stadt Heidelberg und im Rhein-Neckar-Kreis sind 3.030 Personen verletzt worden. 

Davon waren im Rhein-Neckar-Kreis 12.991 Unfälle, 5.590 im Heidelberger Stadtgebiet und 12.902 im Bereich der Stadt Mannheim. 17.454 Unfälle der gesamt aufgenommenen sind nur als Kleinstunfälle dokumentiert worden.

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Unfall-Tote 2018: 19 Menschen kamen ums Leben

19 Personen sind bei den Unfällen ums Leben gekommen; die Opfer sind sieben Autofahrer, sechs Radfahrer, drei Fußgänger, zwei motorisierte Zweiradfahrer und einen Lkw-Fahrer. Mit den Personen, die auf Autobahnen ums Leben gekommen sind, sind insgesamt 26 Menschen auf den Straßen gestorben.

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So viele Fahrradunfälle wie in den letzten 5 Jahren nicht!

Einen besonderen Anstieg gab es bei den Verkehrsunfällen, bei denen Radfahrer beteiligt waren. Mit 1.300 Unfällen verzeichnet das Polizeipräsidium die höchste Zahl in den letzten fünf Jahren. 

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Eine erfreuliche Zahl gibt es bei den dokumentierten Unfällen auf dem Schulweg. Im Vorjahr sind hier 40 Unfälle passiert, 2018 waren es „nur“ noch 20, bei denen auch zum Glück niemand ums Leben kam.

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Mehr Alkoholunfälle in der Region!

Nachdem die Anzahl der sogenannten Alkoholunfälle seit 2015 gesunken sind, gab es 2018 wieder mehr Unfälle, bei denen einer der Unfallbeteiligten betrunken gewesen ist, nämlich insgesamt 345-mal. Tote gab es 2018 bei den Unfällen nicht.

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Keinen großen Unterschied gibt es bei den Unfällen, die unter Drogen-/Medikamenteneinwirkung passiert sind. Wie auch im Vorjahr ist hier eine Person gestorben, bei 58 Unfällen sind 24 Personen zu Schaden gekommen.

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Weniger Unfälle mit erhöhter Geschwindigkeit, dafür mehr Senioren beteiligt

Einen Fünfjahrestiefstand verzeichnet die Polizei bei den Geschwindigkeitsunfällen. 2018 kam es zu 526 Unfällen, bei denen insgesamt 8 Personen gestorben und fast 400 verletzt wurden. Seit 2015 sind die Zahlen deutlich zurückgegangen, so kam es 2014 noch zu 763 Unfällen mit erhöhter Geschwindigkeit.

Im April 2019 startet eine europaweite Blitzer-Aktion: 26 Länder machen dabei mit und die Polizei versucht auf die Gefahren des zu schnellen Fahrens aufmerksam zu machen. 

Auch für diese Nachrichten interessieren sich unsere Leser: Derzeit lacht das Netz über einen Mann, der seine Drogen in einer Bäckerei vergessen hat. Grund ist ein kurioser Facebook-Post der Polizei Heilbronn. Diese muss sich auch eine wilde Verfolgungsjagd mit einem jungen Audi-Fahrer liefern – und greift zu drastischen Maßnahmen

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cet/pol

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