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Mannheim/Heidelberg: Polizei blitzt fast 6.000 Tempo-Sünder ‒ in einer Woche!

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Von: Peter Kiefer

Eine mobile Radarfalle am Straßenrand. (Symbolbild)
Eine mobile Radarfalle am Straßenrand. (Symbolbild) © picture alliance / dpa

Mannheim - Hohe Trefferquote der Polizei bei der Aktionswoche „Geschwindigkeit“. Tausende Autofahrer sind in Mannheim, Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis sind geblitzt worden:

Na, hat‘s Dich etwa auch erwischt? Vom 19. bis 25. April wurde europaweit eine Aktionswoche zur Bekämpfung der Hauptunfallursache „nichtangepasste Geschwindigkeit“ durchgeführt. Daran, wie auch am europaweiten Speedmarathon am 21. April, hat sich das Polizeipräsidium Mannheim mit täglichen Verkehrsüberwachungsaktionen beteiligt. Die Verkehrspolizei sowie die Polizeireviere führten unter Einsatz aller verfügbaren Geschwindigkeitsmessgeräte intensive Überwachungsmaßnahmen durch.

Dabei wurden durch die Polizei nachfolgende Ergebnisse erzielt:

Festgestellte GeschwindigkeitsverstößeAnzahl Temposünder
bis zu 20 km/h967
21 - 40 km/h779
mehr als 40 km/h107

Innerhalb geschlossener Ortschaften droht bereits bei einer Überschreitung der Geschwindigkeit von mehr als 30 km/h ein einmonatiges Fahrverbot, außerhalb geschlossener Ortschaften ab einer Überschreitung von mehr als 40 km/h. 199 Verkehrsteilnehmer hatten die zulässige Höchstgeschwindigkeit so stark überschritten, dass ihnen nun ein Fahrverbot droht.

Mannheim/Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis: Fast 4.000 Tempo-Sünder bei Durchfahrtskontrollen erwischt

Die polizeilichen Kontrollmaßnahmen erfolgten überwiegend in Form von Anhaltekontrollen, bei denen zu beanstandende Verkehrsteilnehmer unmittelbar mit ihrem Geschwindigkeitsverstoß konfrontiert wurden. Im Gespräch konnte diesen die Problematik Hauptunfallursache nichtangepasste Geschwindigkeit nähergebracht und ins Bewusstsein gerufen werden.

Zusätzlich führten die Städte Mannheim und Heidelberg sowie die Kommunen im Rhein-Neckar-Kreis weitere Tempokontrollen in Form von Durchfahrtskontrollen durch. Dabei wurden weitere 3.953 Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit festgestellt, die sich zum überwiegenden Teil im Bereich einer Überschreitung bis 20 km/h bewegten.

Ein Beamter der Polizei kontrolliert mit einer Laserpistole die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit.
Ein Polizist bei einer Geschwindigkeitskontrolle mit Laserpistole in einer geschlossenen Ortschaft. (Symbolbild) © Dostmann/imago-images

Die Kontrollmaßnahmen der Polizei werden hauptsächlich an Örtlichkeiten durchgeführt, an denen sich schwere Unfälle aufgrund nichtangepasster Geschwindigkeit häufen. Dadurch wird ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Verbesserung der Verkehrssicherheit geleistet. Die Zahl der zu erwartenden Fahrverbote zeigt deutlich die Wichtigkeit solcher Kontrollen. Die Polizei wird auch in Zukunft intensive Geschwindigkeitsüberwachungsmaßnahmen, insbesondere an neuralgischen Punkten, durchführen. (pol/pek)

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