Förderung durch das Land

Knapp 13 Millionen Euro für den Städtebau

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Die Städtebauförderung soll Stadtentwicklungsmaßnahmen anstoßen (Symbolfoto).

Mannheim/Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis - Das Land greift Städten, Kreisen und Kommunen auch 2016 bei der Finanzierung von städtebaulichen Maßnahmen unter die Arme. Auch bei uns: 

Mannheim, Heidelberg und der Rhein-Neckar-Kreis dürfen sich über knapp 13 Millionen  Euro an Fördergeldern für den Städtebau freuen. Das gab das Land Baden-Württemberg am Mittwoch bekannt. 

Insgesamt 203,7 Millionen Euro für den Städtebau hat das Finanz- und Wirtschaftsministerium für 2016 an Fördergeldern aus Bundes- und Landesfinanzhilfen freigegeben. Für Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid ist die Städtebauförderungdas zentrale Infrastrukturprogramm des Landes“.

Die Städtebauförderung ist dazu bestimmt, gebietsbezogene städtebauliche Missstände in Gemeinden zu beheben oder nachhaltig zu mildern. Sie ermögliche breit gefächerte Maßnahmen: „Von der energetischen und baulichen Erneuerung kommunaler Infrastruktureinrichtungen wie Kindergärten bis zur kompletten Umnutzung von brachliegenden Flächen beispielsweise zu neuen Begegnungszentren“, so Schmid weiter.

Aber wie verteilen sich die Gelder in der Metropolregion?

Über drei Millionen Euro für Mannheim

Die Städtebauförderung beschert Mannheim 3,2 Millionen Euro. Damit werden die Sanierungsmaßnahmen Mannheim 21 am Glückstein-Quartier (900.000 Euro), Friedrichsfeld-Zentrum (800.000 Euro) und Schönau-Mitte (1.500.000 Euro) unterstützt.

Die Maßnahmen in Schönau laufen im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“, das eine integrative Quartiersentwicklung verfolgt. Neben städtebaulichen Missständen stehen soziale Gesichtspunkte im Vordergrund.

Das Programm zielt auf die Aufwertung von Stadtteilen, die „im Hinblick auf den baulichen Zustand, die Ausstattung mit sozialer und stadtteilkultureller Infrastruktur, die Qualität der Wohnungen, des Wohnumfelds und der Umwelt sowie im Hinblick auf das Arbeitsplatzangebot, das Ausbildungsniveau und die Sozialstruktur im gesamtstädtischen Vergleich Defizite aufweisen.“   

Knapp drei Millionen Euro nach Heidelberg

In Heidelberg werden zwei Projekte mit insgesamt 2,9 Millionen Euro gefördert: Die Entwicklung der Konversionsfläche Patton Barracks wird in 2016 mit einer Million Euro unterstützt. Zudem fließen 1,9 Millionen Euro in die Bahnstadt. Mit der Finanzspritze soll die weitere Entwicklung eines ehemaligen Bahngeländes zu einem Stadtteil mit hoher Mischnutzung unterstützt werden.  

Fast sieben Millionen Euro in den Rhein-Neckar-Kreis

Auch in den Rhein-Neckar-Kreis fließen dieses Jahr Gelder aus der Städtebauförderung. Insgesamt 6,84 Millionen Euro werden auf Gemeinden und Städte im Kreis verteilt.

Größtenteils sollen die Gelder Sanierungsmaßnahmen finanziell begleiten. Außerdem sollen Kommunen wie Meckesheim (800.000 Euro) bei der Neugestaltung und Stärkung ihrer Ortskerne bezuschusst werden.  

Diese Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis erhalten Gelder aus der Städtebauförderung: Altlußheim (500.000 Euro), Angelbachtal (800.000 Euro), Ketsch (800.000 Euro), Laudenbach (240.000 Euro), Leimen (200.000 Euro), Lobbach (400.000 Euro), Reichartshausen (200.000 Euro), Schwetzingen (700.000 Euro), Sinsheim (1.500.000 Euro) und St. Leon-Rot (700.000 Euro).

Staatliche Förderung löst Vielfaches an Investitionen aus

Die Städtebauförderung leiste einen bedeutenden Beitrag zur strukturellen Erneuerung und Entwicklung der Städte und Gemeinden, so das Finanzministerium: „Sie löst erhebliche private und öffentliche Investitionen aus und setzt wirtschaftliche Impulse, wodurch in großem Umfang Arbeitsplätze geschaffen und gesichert werden.

Studien von Wirtschaftsinstituten kommen zu dem Ergebnis, dass ein Euro Förderbetrag über das Achtfache an privaten und öffentlichen Investitionen mobilisieren.

rmx

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