Mehrere Festnahmen bei Drogenrazzia

Polizei durchsucht 25 Flüchtlingsheime!

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Schlag gegen Drogenhandel: Am Montagmorgen nimmt die Polizei bereits mehrere verdächtige Personen fest.

Mannheim/Heidelberg – Mit einem Großaufgebot werden am Montagmorgen mehrere Wohnheime in der Region durchsucht, insbesondere die Mannheimer Erstaufnahmestelle. Der Verdacht: Rauschgifthandel.

Von 6:30 Uhr an durchsucht das Polizeipräsidium Mannheim mit einem Großaufgebot die Landeserstaufnahmestelle (Lea) Mannheim in der Pyramidenstraße sowie landesweit insgesamt weitere 24 Wohnheime, auch in Heidelberg und im Rhein-Neckar-Kreis.

Dabei sollen mehrere Haftbefehle gegen Bewohner der Einrichtungen wegen des Verdachts des Rauschgifthandels vollstreckt werden.

Mannheimer Flüchtlingsunterkunft durchsucht

Laut Medienberichten am Montagmorgen will die Polizei einen "Drogenring" zerschlagen. Zurzeit würden Zusammenhänge zwischen den einzelnen Fällen untersucht, von einem „Drogenring“ könne nicht die Rede sein, so ein Polizeisprecher. 

Wie ein Polizeisprecher auf Nachfrage mitteilt, habe es bereits Ermittlungsverfahren gegen „eine Vielzahl von Verdächtigen gegeben", welche alle in der Lea gewohnt haben, inzwischen aber zum Teil in anderen Städten in der Region lebten. Es würden jetzt gezielt Haftbefehle vollstreckt, außerdem müsse man mehrere hundert Beschuldigte kontrollieren.

Allein in Mannheim, Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis seien etwa 300 Polizisten im Einsatz, um die Haftbefehle zu vollstrecken.  Neben der Lea in Mannheim seien 8 Wohnungen und Wohnheime im Rhein-Neckar-Kreis und 16 weitere landesweit durchsucht worden. Einige Menschen seien bereits festgenommen worden, es gebe zahlreiche Haftbefehle.

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