In die Pedale, fertig, los!

Fix von Heidelberg nach Mannheim! Das kann die neue ,Radschnellverbindung‘

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Mit der ,Radschnellverbindung' sollen nicht nur Fahrradfahrer auf ihre Kosten kommen (Symbolfoto).

Mannheim/Heidelberg - Mit der neuen Radschnellverbindung sollen nicht nur Fahrradfahrer auf ihre Kosten kommen. Denn durch die Trasse kann auch der Verkehr auf den Straßen entlastet werden:

Mit der neuen Radschnellverbindung sollen Fahrradfahrer in naher Zukunft ganz bequem und schnell zwischen Mannheim und Heidelberg pendeln können. 

Mit ihren breiten Straßen sollen Fahrradfahrer sowohl nebeneinander fahren als auch überholen können. Zudem wird die Strecke nur eine geringe Steigung haben.

Die elf Kilometer von Schwetzingen bis ins Neuenheimer Feld fährt man auf einem kreuzungsfreien Weg mit einem Pedelec locker in zwanzig Minuten. Damit wird das Fahrrad für viele Beschäftigte zur Alternative zum Auto“, erklärt Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner und spricht damit einen weiteren Vorteil der Verbindung an.

Der Radweg habe auch das große Potential, Hauptverkehrsachsen zu entlasten, Staus zu vermeiden und zur Luftreinhaltung beizutragen“, erklärt Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne). 

Damit könne die neue Trasse, für die mehrere Varianten vorgeschlagen werden, die Infrastruktur unterstützen. „Insbesondere im dicht besiedelten Kernraum unserer Metropolregion Rhein-Neckar sind die Verkehre der Pendler gerade zu den Stoßzeiten eine große Herausforderung“, erklärt Verbandsdirektor des Verbandes Region Rhein-Neckar Ralph Schlusche. Der künftige Radweg soll die Möglichkeit bieten, dass jeder „entspannter und gesünder am Arbeitsplatz“ ankommt, so Schlusche weiter.

>>> Pendler in der Region: Wird der Arbeitsweg zur Belastung?

Mögliche Varianten der ,Radschnellverbindung‘

Mögliche Trassenführung von Heidelberg nach Mannheim

Machbarkeitsstudie vorgestellt

Am Dienstag (6. Februar) stellt der Verband Region Rhein-Neckar die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie in Mannheim vor und übergibt sie symbolisch dem Verkehrsminister. Damit fällt gleichzeitig der Startschuss für das Regierungspräsidium Karlsruhe, in den Planungsprozess einzusteigen. 

Ich hoffe, dass die Strecke um 2020 das Rückgrat für ein ganzes Netz wird, das auch Darmstadt, Karlsruhe und Rheinland-Pfalz einbezieht", so Landrat Stefan Dallinger (CDU).

Übrigens: Neben der Strecke zwischen Heidelberg und Mannheim will das Land Baden-Württemberg weitere Verbindungen auf den Achsen Heilbronn – Neckarsulm – Bad Wimpfen und Stuttgart – Esslingen – Plochingen planen.

pm/dpa/jol

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