19 Verkehrsunfälle unter Drogen- oder Alkoholeinfluss

Die Fasnachts-Bilanz der Polizei 

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Karneval auf der Straße - Alkohol und Masken am Steuer sind tabu

Mannheim/Heidelberg - Während der Fasnacht hat es die Polizei immer wieder mit betrunkenen Autofahrern oder Unfällen unter Drogeneinfluss zu tun. Die Bilanz in diesem Jahr: 

Zwischen dem 6. und 28. Februar ereignen sich im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Mannheim (Mannheim, Heidelberg und Rhein-Neckar-Kreis) insgesamt 14 Verkehrsunfälle, bei denen die Fahrer unter Alkoholeinfluss stehen. Fünf Unfälle passieren unter dem Einfluss von Drogen. Dabei werden 13 Personen verletzt.

Bei Schwerpunktkontrollen sowie im regulären Streifendienst werden insgesamt 103 alkoholisierte Fahrer aus dem Verkehr gezogen – 63 haben über 1 Promille. Weitere 84 Fahrer setzen sich unter Drogeneinfluss ans Steuer. Auch drei Fahranfänger, für die die 0,0-Promille-Grenze gilt, werden bei den Kontrollen am Lenkrad erwischt.

Im Vergleich: 2016 waren es während der Fasnacht 18 Unfälle unter Alkohol- und vier Unfälle unter Drogeneinfluss. Verletzt wurden im Vorjahr fünf Menschen. 86 Autofahrer, darunter ein Fahranfänger, wurden mit Alkohol am Steuer erwischt und 55 fielen bei den Kontrollen durch ihren Drogenkonsum auf.

Somit ist zwar ein lei chter Rückgang der Verkehrsunfälle unter Alkohol- und Drogeneinfluss zu verzeichnen, allerdings ist die Zahl der Verletzten gegenüber 2016 gestiegen. Ebenso musste die Polizei einen leichten Anstieg der Verkehrsteilnehmer, die sich trotz Drogen- oder Alkoholkonsum hinters Steuer setzten, feststellen.

Das Polizeipräsidium Mannheim will auch in Zukunft eine konsequente Verkehrsüberwachung mit Schwerpunkt Alkohol und Drogen durchführen.

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pol/kab

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