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So wollen Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen die Luft sauberer machen!

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Die Luftqualität an Neckar und Rhein soll deutlich besser werden (Symbolfoto) © LUDWIGSHAFEN24

Heidelberg - Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen wollen die Luftqualität an Neckar und Rhein deutlich verbessern. So wollen die Städte das gemeinsam schaffen:

Wegen der vielen Pendler in der Region könne man sich dieser Herausforderung nur gemeinsam stellen, sagt Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner (parteilos) bei einer Pressekonferenz am Mittwoch in Heidelberg. Um dieses Ziel zu erreichen, soll in den nächsten Monaten ein gemeinsames Konzept ausgearbeitet werden, teilen die Städte mit.

Der Masterplan der Städte ist Teil eines Sofortprogramms für saubere Luft, das von der Bundesregierung nach dem Diesel-Gipfel im November aufgelegt wurde. Die Kommunen haben sich zum Beispiel das Ziel gesetzt, städtische Fahrzeuge wie Transporter oder Müllautos durch Elektrofahrzeuge auszutauschen.

In Heidelberg soll vom Frühjahr 2019 an auch eine elektrische Buslinie die Altstadt erschließen. Die übrigen Busse im Stadtgebiet sollen demnach „zügig“ durch wasserstoffbetriebene Busse ausgetauscht werden. 

Der Masterplan sieht auch die Digitalisierung des Stadtverkehrs in der Metropolregion Rhein-Neckar vor. Dazu sollen etwa Parkplätze mit Sensoren ausgestattet werden, um den Verkehr zur Parkplatzsuche zu verringern. In Ludwigshafen sollen solche Sensoren auch Umwelt- und Verkehrsdaten erfassen. Darauf basierend sollen die Ampeln und die Geschwindigkeit der Autos so gesteuert werden, dass der Verkehr möglichst staufrei und ohne Emissionen fließt. „Das sind natürlich keine Maßnahmen, die in ganz kurzer Zeit zu realisieren sind", sagt Mannheims Oberbürgermeister Peter Kurz (SPD) am Mittwoch. Deshalb müsse sich an das Sofortprogramm des Bundes in Zukunft eine nachhaltigere Förderung anschließen.

dpa/kab

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