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Mehrheit gegen Senioren-TÜV!

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Von: Sally Gutmann

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Auch im Alter wollen viele nicht aufs Autofahren verzichten (Symbolfoto). © picture alliance / dpa

Mannheim/Heidelberg/Ludwigshafen – Fast 4.000 Leser haben bei unserem Voting zum Thema Fahrtest für Senioren mitgemacht. Das Ergebnis ist überraschend:

Neben Befürwortern, die sich von einem Pflichttest mehr Sicherheit im Straßenverkehr erhoffen, gibt es auch viele, die die Überprüfung ablehnen. Senioren müssten selbst einschätzen, ob sie noch fahren können oder nicht. 

Bei unserer nicht repräsentativen Leserumfrage ist das Ergebnis jedoch eindeutig. Von knapp 4.000 Teilnehmern sprechen sich rund 60 Prozent gegen den „Senioren-TÜV“ aus. 30 Prozent befürworten eine Überprüfung der Fahrtauglichkeit, so wie es auch die Grünen im Bundestag gefordert hatten. Die Führerscheinabgabe solle bei Bedarf auch verbindlich sein. 

Nur knapp sieben Prozent sind für einen Test mit freiwilliger Führerscheinabgabe, so wie ihn auch der Verband Unfallforschung der Versicherer (UDV) fordert.

Lediglich knapp zwei Prozent finden, dass Autofahrer ab einem bestimmten Alter gar nicht mehr hinters Steuer dürfen.

Am Mittwoch, 27. Januar, spricht sich das Bundesverkehrsministerium übrigens gegen einen verbindlichen Test aus. „Pflicht-Tests für Senioren am Steuer wird es nicht geben“, so eine Mitteilung der Behörde. „Wir setzen auf Freiwilligkeit und wollen die Autofahrer nicht bevormunden.“

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