Italienische Küche

Eine Rezeptidee des Food-Bloggers

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Das wirklich köstliche Endergebnis.
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Domenico Gentile stellt sich vor und kocht für uns.
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Domenico Gentile stellt sich vor und kocht für uns.
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Domenico Gentile stellt sich vor und kocht für uns.
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Domenico Gentile stellt sich vor und kocht für uns.
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Domenico Gentile stellt sich vor und kocht für uns.
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Domenico Gentile stellt sich vor und kocht für uns.
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Domenico Gentile stellt sich vor und kocht für uns.

Mannheim/Heidelberg/Ludwigshafen: Im „Papi“ an der Heiliggeistkirche treffen wir Domenico Gentile, dessen italienischer Food-Blog im Moment so viele Leser begeistert:

Er machte vor über 20 Jahren mit 17 seine Ausbildung zum Hotelfachmann. Jetzt ist seine große Leidenschaft das Kochen...

Schon als Kind war er jedes Jahr in Kalabrien, der Heimat seines Vaters. Die Gegend um das Dorf Pallagorio war schon immer sehr ländlich geprägt. Domenico ist dort mit selbst hergestelltem Olivenöl, Landwein und Gemüse aus eigenem Anbau aufgewachsen. 

Das wusste er zwar zu schätzen, aber das große Interesse an Produkten aus authentischer Herstellung und an italienische Gerichten kam viel später. Sogar erst lange nach seiner Ausbildung.

Er war im Catering für die Größen der Branche wie Steigenberger tätig. In der Region dann arbeitete er beim „Café Rossi“, „Café Journal“, „Bistro Binokel“, und bei der „Palm‘s Pacific Lounge“ als Consultant mit. 

Vor zehn Jahren begann er beratend für das „Benjamin‘s Diner“ zu arbeiten. Dafür flog er mit dem Inhaber nach New York, um die amerikanischen Gerichte originalgetreu nachkochen zu können. Das Restaurant sollte vor allem für die in der Region lebenden Amerikaner interessant sein.

Dort setzte er sich „mit der Materie intensiv auseinander“. Er versuchte sich an Maisbrot, Krautsalat und Marinaden. Das war der Moment, in dem die Küche für ihn interessant zu werden begann. Als er später den Besitzer eines Feinkostladens aus München kennenlernte, war die Faszination komplett:

Sein Bekannter lud ihn nach Kalabrien ein, wo Domenico seine Wurzeln aus einer ganz neuen Perspektive über die Produkte aus der Region kennenlernte. Für ihn war das die „Initialzündung“! Der traditionelle Anbau und die alten Rezepte zogen ihn in ihren Bann. 

Außerdem entdeckte er großen Spaß daran, die „Klassiker wie Bolognese und Lasagne“ für seine Familie zu kochen.
So fing alles an: Er kaufte sich eine Kamera, sah sich Tutorials an und fragte alte Kontakte aus der Gastronomie nach Tipps und Tricks beim Kochen. 

Jetzt erreicht er mithilfe einer Agentur bereits 150.000 Menschen, die seinen Blog „Cooking Italy“ monatlich lesen. Er weiß um seine Stärken: Domenico ist einer der wenigen, die den Kochprozess Schritt für Schritt in Bildern für seine Follower festhalten. Er hat sogar schon in einigen Zeitschriften „Rezepte realisiert“.  

Außerdem bietet er einen kleinen Feinkostshop auf seiner Seite an. Er bezieht seine Produkte von „Gal Kroton“, einer Kooperative von etwa 60 italienischen Landwirten. Domenico verkauft hauptsächlich Pasta und Olivenöl, aber auch Tomatensaucen.

Was natürlich nicht fehlen darf, ist die „Cooking Italy“-App, die den Blog vervollkommnet. Sie kostet einen Euro und wird täglich 50 bis 70 mal heruntergeladen. 

Domenico erzählt, dass die einfachsten Rezepte am besten funktionieren. Die, bei denen gerade mal sechs Zutaten zu Pastagerichten verarbeitet werden. Der Food-Blogger bekommt dafür gutes Feedback: „Nur ganz selten schreiben die Leute ‚du blöder Idiot.‘

Trotz seines Erfolgs kann er sich noch nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen, sondern muss weiter als Consultant arbeiten. Diesmal hat er sich dem „Papi“ in der Altstadt angenommen, zu dem das „Plöck‘s Coffee Classics“ gehört. Bald sollen in letzterem Kochabende für bis zu zehn Personen, Olivenöl- und Wein-Tastings stattfinden. 

Domenico wünscht sich für die Zukunft, dass er all seine Energie in den Blog stecken kann. Sein YouTube-Kanal, der bald mit 20 professionellen Videos unter einem namhaften Manager anlaufen wird, kann ihm das hoffentlich ermöglichen.

hew

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