Hochwasser noch nicht überwunden 

Schleusen wieder offen: Freie Fahrt für Schiffe auf Rhein und Neckar! 

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Obwohl Neckar und Rhein wieder für die Schifffahrt freigegeben sind, bedeutet das nicht, dass das Hochwasser überwunden ist! (Neckar-Foto MA vom 25. Januar) 

Mannheim/Heidelberg/Karlsruhe - Auf Rhein und Neckar fahren seit Samstag die Schiffe wieder. Die Schleusen sind in Betrieb. Doch mit dem Rückgang der Wasserpegel ist das Hochwasser nicht überwunden.

Die Schifffahrt auf Rhein und Neckar ist nach dem Hochwasser der vergangenen Tage seit Samstag (27. Januar) wieder möglich. Die Schleusen haben ihren Betrieb aufgenommen, wie die Wasserschutzpolizei mitteilte. Der Wasserstand des Rheins bei Maxau (Karlsruhe) ist laut den Messungen der Hochwasservorhersagezentrale Baden-Württemberg am Samstag um 8:00 Uhr unter die Hochwassermarke für die Schifffahrt von 7,50 Meter gefallen. 

Hochwasser-Impressionen: Land unter in Mannheim! 

Am Samstag gegen 13 Uhr (27.01.) liegt der Pegelstand des Neckars in Mannheim bei 6,5 Metern. Der Rheinpegel bei etwa 6,7 Metern. 

Der Pegelstand des Neckars bei Heidelberg war bereits am Freitagnachmittag unter den kritischen Wert von 2,60 Meter gesunken. Nach und nach kehrt das Wasser ins Flussbett zurück.

Hochwasser an der Alten Brücke

Suche nach Schäden und Schwachstellen beginnt 

„Wir kontrollieren nicht flächendeckend, so extrem war das Hochwasser nicht", sagte die Geschäftsführerin des Landesbetriebs Gewässer im Regierungspräsidium Karlsruhe, Elke Rosport. Dammwachen und Mitarbeiter des Landesbetriebs seien aber unterwegs. 

Nach heftigem Regen und starker Schneeschmelze hatte der Rhein fast ein zehnjährliches Hochwasser geführt. Das heißt: Die Marke hatte bei 8,61 Metern gelegen und den Wasserstand markiert, den der Fluss rechnerisch alle zehn Jahre erreicht. 

Entlang des Rheins auf baden-württembergischer Seite gibt es nach Rosports Angaben bekannte anfällige Stellen. „Manche Dämme stehen von ihrem Zustand oder von ihren Maßen her nicht mehr gut da.“ Das sei im sogenannten Dammerkundungsprogramm erfasst. „Bis zu der Welle, die wir jetzt hatten, sind wir noch nicht sehr nervös. Das ist aber auch gerade so die Grenze.“

Wühltiere verursachen Schäden an Dämmen 

Bei noch höheren Wasserständen könnte man mit dem Fluten von Rückhalteräumen beginnen. Die Dauer des Hochwassers sei nicht kritisch gewesen. Erst nach zwei oder drei Wochen würde es ernst werden. Ein Problem für die Dämme sind Rosport zufolge Wühltiere wie Maulwürfe, die Schäden verursachen. „Auch da muss man genau hingucken.“

Das machen die Mitarbeiter bei Dammschauen oder Mäharbeiten. Neue Dämme erhalten den Angaben zufolge überwiegend einen technischen Wühltierschutz, um das zu vermeiden.

dpa/kp

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