Wird das Luchsweibchen sterben?

Kurz nach Auswilderung: Luchs „Alosa“ im Pfälzerwald verletzt! 

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Ein Luchs tobt durch den Pfälzerwald.

Trippstadt - Seit wenigen Wochen tobt das Luchsweibchen „Alosa“ durch den Pfälzerwald. Doch jetzt hat sich das Tier verletzt und könnte sogar sterben!

Wenige Wochen nach dem Freilassen im Pfälzerwald hat sich das Luchsweibchen „Alosa“ verletzt! Der Mittelhandknochen der linken Pfote sei gebrochen, teilt die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz am Dienstag (23. Januar) mit. Außerdem habe sich eine Infektion an der Pfote gebildet.

Wie sich das Tier verletzt hat, ist unklar. Um behandelt werden zu können, musste „Alosa“ vergangenen Freitag (19. Januar) eingefangen und in eine Spezial-Tierklinik im saarländischen Spiesen-Elversberg gebracht werden. 

Die Tierärzte hätten die gebrochene Pfote des Luchsweibchens mit Hilfe kleiner Metallstifte fixiert. Wie eine Sprecherin der Stiftung sagt, müsse man nun abwarten, wie der Heilungsprozess voranschreitet. „Wenn der Infekt nicht abheilt, kann das Tier noch sterben, fügt die Sprecherin hinzu. 

In den nächsten Wochen werde das Luchsweibchen mit einem Schienenverband in der eigens für solche Fälle eingerichteten Auffangstation in Maßweiler leben. 

Das Tier stammt aus der Schweiz. Es wurde als Jungtier im Winter 2016 verlassen und abgemagert bei Basel gefunden worden, in einem Gehege wurde es wieder aufgepäppelt. „Alosa“ ist am 20. Dezember 2017 freigelassen worden und ist der neunte Luchs eines Wiederansiedlungsprojektes im Pfälzerwald. 

jab/dpa

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