Bei Kaiserslautern verschwunden

Nach intensiver Suche: Tim S. aus Mackenbach wieder bei seinen Eltern!

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Tim S. aus Mackenbach wieder bei seinen Eltern! (Symbolfoto)

Mackenbach - Die intensive Suche nach Tim S. hat sich gelohnt. Aufgrund eines Zeugenhinweises kann der an Autismus erkrankte 19-jährige Mann durch die Polizei in Bad Kreuznach aufgefunden werden:

Update vom 12. Juni: Wie die Polizei am Mittwoch mitteilt, sei der vermisste 19-Jährige zu Fuß unterwegs gewesen, als Zeugen ihn in Bad Kreuznach entdeckten. Sein Fahrrad wurde später ebenfalls in Bad Kreuznach gefunden – mit einem platten Reifen. Die Strecke zwischen Weilerbach und Bad Kreuznach (rund 100 Kilometer) habe der junge Mann aber noch mit dem Rad zurückgelegt. Wo er die beiden Nächte verbrachte, ist unklar. Die Polizei bedankt sich am Mittwoch bei der Bevölkerung, die dazu beigetragen hat, dass der 19-Jährige gefunden wurde.

Update um 20:47 Uhr: Der 19-jährige Vermisste kann nach intensiver Suche aufgefunden werden. Aufgrund des Zeugenhinweises wird Tim S. in Bad Kreuznach entdeckt und schließlich seinen Eltern übergeben. 

Update um 17 Uhr: Der vermisste Tim S. aus Mackenbach wird im ca. 100 km entfernten Bad Kreuznach von einem Bekannten gesichtet! Da sich der Zeuge bei seiner Beobachtung sicher ist, nimmt die Polizei diesen Hinweis sehr ernst. Daher wird die Fahndung nach dem Vermissten in die Bad Kreuznacher Gegend ausgeweitet. Wie Tim S. diese weite Strecke mit seinem Fahrrad zurücklegen konnte, ist zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt.

Die Polizei ist immer noch auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Falls Du Tim S. oder sein Fahrrad gesehen hast, kannst Du die Kriminalpolizei in Kaiserslautern unter ☎0631 3692620 erreichen.

Am 3. August ist die Polizei Mannheim mit einem Hubschrauber und einen Personenspürhund auf der Suche nach der 76-jährigen Johanna S. – sie könnte sich in einer Notlage befinden!  

Vermisster ohne Medikamente unterwegs: Polizei bittet um Hilfe

Große Sorgen in Mackenbach bei Kaiserslautern. Dort ist seit Sonntag (9. Juni) der 19-jährige Tim S. verschwunden und wird vermisst. Er leidet an Autismus und ist auf Medikamente angewiesen! Zuletzt hat ihn seine Mutter gesehen, mit der er eine Radtour gemacht hat. Gegen 18 Uhr kommt es zu einem Ereignis, das ihn wohl aufgewühlt hat. 

Tim S. reagiert manchmal aggressiv und will nicht berührt werden

Nach einem Toilettenbesuch in einer Eisdiele kehrt er zornig zu seiner Mutter zurück, besteigt sein Rad und fährt in Richtung Schwedelbach davon. Obwohl die Frau die Verfolgung aufnimmt, verliert sie ihren Sohn kurz vor Reichenbach-Steegen aus den Augen und meldet ihn als vermisst.

Tim S. meidet Kontakt zu anderen Menschen. Seine Mutter geht davon aus, dass er nicht ohne fremde Hilfe nach Hause finden wird. Gegenüber fremden reagiert der Vermisste manchmal aggressiv, weshalb er Medikamente nimmt – die er aber nicht dabei hat. Auf ruhige Ansprache reagiert er auch ruhig. Tim will zudem nicht angefasst werden!

Die Polizei sucht mit einem Hubschrauber und einem Spürhund nach dem Vermissten und verliert die Spur in Kottweiler-Schwanden. Weitere Hinweise gibt es nicht, weshalb die Suche heute fortgesetzt wird. In diesen Tagen macht die Polizei in Tauberbischofsheim bei Heilbronn einen traurigen Fund und hofft auf Tipps aus der Bevölkerung: Am Pfingstmontag (9. Juni) wird ein toter Mann gefunden, der noch nicht identifiziert werden konnte.

So wird Tim S. beschrieben

  • 1,68 Meter 
  • 66 Kilogramm schwer 
  • kurze, hellbraune Haare
  • trainiert, sportlich und in sehr guter Verfassung
  • trägt zum Fluchtzeitpunkt ein schwarzes T-Shirt, eine weinrote Adidas-Jacke, eine schwarz-weiße Hose und schwarze Sandalen.
  • das Fahrrad ist ein schwarz-grünes Giant Mountainbike
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Falls Du Hinweise zu dem Vorfall geben kannst, melde Dich bei der Kriminalpolizei Kaiserslautern unter ☎ 0631 3692620.

Die Polizei in Wiesloch steht Anfang August auch vor einem Rätsel: Nach mehreren vergangenen Fluchtversuchen ist die PZN-Patientin Heike Susanna M. wieder aus dem Krankenhaus ausgebüxt. In der Vergangenheit wurde die PZN-Patientin nach ihrer Flucht in Frankreich und in der Schweiz wieder gefunden.

Auf Hilfe hofft die Polizei auch im Fall von Miklos G.: Der 26-jährige Ungar ist dringend auf Medikamente angewiesen und kann sich nicht auf Deutsch verständigen.

pol/dh

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