Extremes Niedrigwasser im Rhein

Neue Pläne: So will sich BASF auf Extremwetter vorbereiten

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Chemie - BASF

Ludwigshafen - Aufgrund des Niedrigwassers überlegt die BASF, Tragflächenboote einzusetzen, die auch bei extrem niedrigen Pegelstand fahren können. Mehr dazu:

Wegen des extremen Niedrigwassers im Rhein prüft der Chemieriese BASF den Kauf oder das langfristige Leasing von Flachbodenschiffen, die bis zu einem sehr niedrigen Pegel fahren können. Auch der Einsatz von Tragflächenbooten oder die Möglichkeit einer Pipeline im Flussbett seien im Gespräch, teilt das Unternehmen am Dienstag (13. November) in Ludwigshafen mit. 

Am Ende wird es ein Mix aus verschiedenen Optionen sein. Schon im nächsten Jahr wird BASF besser auf derartige Extremwetterlagen vorbereitet sein", heißt es. Allein im 3. Quartal verzeichne das Unternehmen einen negativen Einfluss auf das Betriebsergebnis von rund 50 Millionen Euro - bedingt durch höhere Transportkosten und Produktionsverluste. „Beim aktuellen Pegelstand kann Ludwigshafen von wenigen Schiffen angefahren werden. Diese transportieren einen Bruchteil der üblichen Zuladung - das stellt BASF vor enorme logistische Herausforderungen", so das Unternehmen.

Bei maximaler Nutzung alternativer Verkehrsträger - Schiene, Pipeline, Lastwagen - könnten nur etwa 30 Prozent der Transportmengen abgedeckt werden, die durch den Ausfall der Schiffe entstehen. „

Deshalb ist die Versorgung des Standorts mit einigen wichtigen Rohstoffen seit Monaten limitiert. In der Folge mussten wir die Produktion anpassen. Bei verschiedenen Produkten können wir unsere Kunden nur noch eingeschränkt beliefern

", teilte das Unternehmen mit. BASF transportiert in Ludwigshafen 40 Prozent der Güter per Schiff.

dpa/jol

Quelle: Ludwigshafen24

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