Mit Geldstrafe davongekommen   

Gefährliche Chemikalien im Rhein – Verfahren eingestellt

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Der Umweltsünder kommt mit einer Geldstrafe davon.

Ludwigshafen - 1,6 Tonnen gefährliches Ethylendiamin fließen in den Rhein. Jetzt wird das Verfahren gegen den Verursacher eingestellt. Der Grund: 

1,6 Tonnen gefährlicher Chemikalien fließen im Dezember 2013 in den Rhein: Der Verursacher hatte auf dem Gelände einer Tankreinigung in Ludwigshafen einen Container gesäubert – ohne diesen zuvor von rund 24,3 Tonnen Ethylendiamin zu befreien. 

Die Substanz gilt als „schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung“.

Die Chemikalie lief zwar in die betriebseigene Kläranlage und von dort in die BASF-Kläranlage, weil sie aber nicht vollständig abgebaut wurde, landete ein Rest im Fluss. 

Die Sache fiel auf, als an einer Messstation erhöhte Werte registriert wurden.

Das Amtsgericht Ludwigshafen und die Staatsanwaltschaft haben nun auf Anregung der Verteidigung den Vorschlag angenommen, den Verursacher mit einer Geldstrafe von 1.500 Euro davonkommen zu lassen.

Begründet wird diese Entscheidung damit, dass die Umwelt nicht dauerhaft geschädigt wurde. Zudem soll der Angeklagte eingesehen haben, dass er einen Fehler gemacht hat.    

dpa/mk

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