Fackelschein am frühen Samstagmorgen 

Technischer Defekt in BASF: Überschüssige Gase werden über Fackel verbrannt!

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Überschüssige Gase werden über Fackeln verbrannt. (Archivbild) 

Ludwigshafen - Hast Du die Fackel der BASF am frühen Samstagmorgen auch leuchten sehen? Oder wunderst Du Dich über den Gestank?  Was dahinter steckt:

Am Samstag, 8. September 2018, kommt es in den frühen Morgenstunden zu einem technischen Defekt in einem Betrieb im Werksteil Nord der BASF SE in Ludwigshafen. Die Sicherheitssysteme reagieren wie vorgesehen: Überschüssige Gase werden derzeit über mehrere Fackeln verbrannt. Dies ist mit sichtbarem Feuerschein und Lärm verbunden. 

Die Fackeltätigkeit wird voraussichtlich bis Samstagvormittag andauern. Die zuständigen Behörden sind informiert.

Der Steamcracker spaltet unter Zusatz von Wasserdampf bei etwa 850 Grad Hitze Rohbenzin auf. Dabei entstehen unter anderem Ethylen und Propylen, beides seien unverzichtbare Grundprodukte für die Herstellung vieler BASF-Produkte.

Aus Ethylen und Propylen werden unter anderem Kunststoffe, Lacke, Waschrohstoffe und Pflanzenschutzmittel hergestellt. 

pm/kp

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