Verschärftes Sicherheitskonzept

Fasnacht in Ludwigshafen – mehr Polizei und Überwachung!

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Erhöhte Polizei-Präsenz in der närrischen Zeit. (Symbolfoto)

Ludwigshafen – Viele Bürger sind in Sorge! Damit sie dennoch eine unbeschwerte närrische Zeit haben, stellen Stadt und Polizei ein verschärftes Sicherheitskonzept vor. Die Maßnahmen:

Die schrecklichen Übergriffe auf Frauen am Kölner Hauptbahnhof (sowie in anderen Städten) in der Silvesternacht sowie die latente Terror-Gefahr bei Großveranstaltungen – auch in der Chemiestadt bleibt dies nicht ohne Folgen...

Denn nicht nur beim großen Faschingsumzug durch die City mit über 100 Motivwagen und bis zu 300.000 Besuchern am 7. Februar (13:11 Uhr) ist erhöhte Aufmerksamkeit geboten!

Beim Faschingsumzug sollen „Bodycams“ zum Einsatz kommen. (Symbolfoto)

Viele Bürger haben auch Bedenken, auf beliebte Events wie den Fasnachtsmarkt auf dem Berliner Platz (4. bis 9. Februar) oder Altweiberfasnacht in der Ebert-Halle zu gehen. Doch auch bei unzähligen öffentlichen Partys ist mit deutlich aufgestocktem Polizei-Aufgebot zu rechnen!

Wie die bewährten Sicherheitskonzepte der aktuellen Lage angepasst werden, verkünden OB Dr. Eva Lohse (CDU) und Polizeipräsident Thomas Ebling am Montag bei einer Pressekonferenz im Polizeipräsidium Rheinpfalz:

So soll der gemeinsame Umzug der Städte Ludwigshafen und Mannheim per Video überwacht werden – dazu erhalten die in Dreier-Teams eingesetzten Ordnungshüter teils Schulterkameras („Bodycams“). Auch der Berliner Platz wird mit Kameras überwacht.

Mobile Einsatzgruppen fungieren als „Früherkennungssystem“, um zu kontrollieren, wer zum Umzug kommt und ob mögliche Störenfriede darunter sind.

Zur genauen Stärke der Polizei-Präsenz wurden keine Angaben gemacht – in der Vergangenheit waren dies stets zwischen 200 und 250 Beamte. 

Wir müssen das Vertrauen der Bevölkerung erhalten – und die Akzeptanz“, will OB Lohse der Vertrauenskrise der Menschen seit der Silvesternacht entgegenwirken.

Zusätzlich sollen vor der ‚heißen Phase‘ ab Altweiberfasnacht die Bewohner in Flüchtlingsunterkünften darüber informiert werden, was Fasching überhaupt bedeutet und was ‚erlaubt‘ ist.

Eine Absage des Faschingsumzugs, so wie im nordrhein-westfälischen Rheinberg mit deren Rosenmontagumszug (WIR BERICHTETEN) geschehen, stand in Ludwigshafen nicht zur Debatte.

LUDWIGSHAFEN24 meint: Die Fasnachter sollten sich ihre fröhliche fünfte Jahreszeit nicht vermiesen lassen, feiern gehen – erst recht, da laut Polizeipräsident Ebling keine konkrete Bedrohung vorliegt.

Hoffentlich bleibt es auch so...

dpa/pek

Quelle: Ludwigshafen24

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