In Edigheim

Zirkus Schauplatz eines Verbrechens? Drei Festnahmen nach Razzia!

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Bei einer Razzia im „Zirkus Gebrüder Barelli“ wurden in Ludwigshafen drei Personen festgenommen. (Symbolfoto) 

Ludwigshafen - Mit rund 300 Beamten ist die Polizei am Mittwoch in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz gegen Schleuserei und Zwangsprostitution in der Artisten- und Zirkusszene vorgegangen.

Künstler, Artisten und Tänzerinnen seien unter falschen Versprechungen nach Deutschland gelockt und dann ausgebeutet worden, sagt eine Sprecherin der Bundespolizeidirektion St. Augustin. Die Hauptbeschuldigten - ein 51-Jähriger aus Simbabwe und eine 62-jährige Deutsche russischer Herkunft - werden verhaftet. Die beiden sollen Scheinfirmen gegründet haben, durch Castings Artisten und Künstler aus Simbabwe und anderen afrikanischen Ländern sowie Tänzerinnen aus Russland auf sich aufmerksam gemacht und diese unerlaubt nach Deutschland gebracht haben. 

Statt, wie versprochen, geregelt als Künstler zu arbeiten, mussten die Geschädigten laut Bundespolizei ihren Lohn abgeben und in desolaten Wohnwagen, Lagerräumen oder Wohnungen hausen. Die Männer hätten als Artisten auftreten müssen, die Frauen seien an Bordelle verkauft worden. Durchsucht wurden Wohn- und Geschäftsräume, Bordelle und zwei Zirkusse. 

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Ludwigshafen: Drei Festnahmen in „Zirkus Gebrüder Barelli“

Schwerpunkt der Razzien seien Aachen, Düren und Eschweiler gewesen, eine Razzia gab es außerdem am Mittwochmittag im Zirkus Gebrüder Barelli, der gerade ein Gastspiel in Ludwigshafen-Edigheim gibt. Wie eine Augenzeugin berichtet, sei der Zirkus stundenlang von der Bundespolizei umstellt worden – die Zirkus-Vorstellung wäre jedoch weitergelaufen!

Im „Zirkus Gebrüder Barelli“ in Ludwigshafen werden, wie die Rheinpfalz berichtet, drei Personen festgenommen. Den zwei Ukrainern und einem Moldawier wird vorgeworfen, sich illegal in Deutschland aufzuhalten. Ihnen droht jetzt eine Strafanzeige. 

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dpa/kp

Quelle: Ludwigshafen24

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