Ein Toter und vier Schwerverletzte bestätigt

Schwere Gas-Explosion in Oppau

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Ludwigshafen-Oppau - Bei Arbeiten an einer Gas-Pipeline ist es zu einer furchtbaren Katastrophe gekommen. Traurig: Ein Toter, vier Schwerverletzte. Die Flamme schoss 100 Meter in den Himmel.

++++UPDATE++++

Nach Gas-Explosion und dem erneuten Gas-Austritt an der Unglücksstelle, ist die Gefahr nun gebannt.

Polizei und Feuerwehr konnten jetzt Entwarnung geben.

>>> Jetzt gibt die Feuerwehr Entwarnung!

Schwere Gasexplosion in Ludwigshafen-Oppau

Die Anwohner in einem Radius von 150 Metern wurden noch am Abend aufgefordert, ihre Wohnungen nicht zu verlassen und Fenster und Türen verschlossen zu halten.

Die Sperrung und auch die Sicherheitsanweisungen konnten nun aufgehoben werden.

Unser Reporter Robin Eichelsheimer berichtete direkt vom Unglücksort: 

Schwere Gasexplosion in Ludwigshafen-Oppau

Ein Toter, vier Schwerverletzte und zwei Verletzte sind gegenüber MANNHEIM24 vom Pressesprecher der Polizei Ludwigshafen bestätigt. Um schlimme Verbrennungen handelt es sich dabei offenbar. Weitere Verletzte werden befürchtet. Verletzte Anwohner sind offenbar kurzerhand von Nachbarn in umliegende Krankenhäuser gebracht worden. 

Die Kollegen vom Südwestrundfunk melden, dass die Stichflamme rund 100 Meter hoch war. Die Gasleitung hat angeblich einen Druck von 83 Bar. 

Gebäude im Umkreis von 300 Metern sind offenbar beschädigt, die Hitzewelle war im gesamten Umfeld zu spüren. Das Schild eines nahegelegenen Einkaufsmarktes ist teilweise heruntergebrochen und angeschmort, Mülleimer aufgeplatzt, Kunststoffteile an parkenden Autos einfach weggeschmolzen. 

Die Gas-Pipeline am Unglücksort liegt etwa zwei Meter tief. Sie versorgt umliegende Unternehmen mit Gas. Der Betreiber der Pipeline, das Unternehmen Gascade bestätigte, dass es bei Bauarbeiten an der ERM-Leitung zu dem Unfall gekommen ist. 

Nach Aussage der Pressesprecherin Nicola Regensburger sollte heute Morgen die Gas-Pipeline durch Bauarbeiter mit einem Bagger freigelegt werden. Die Pipeline hat einen Durchmesser von 40 Zentimetern. 

Eine Familie soll sich in ein benachbartes Haus gerettet haben, teilte die Polizei mit. Die Flammen waren weithin sichtbar. 

Das Haus im Stadtteil Oppau liegt in der Nähe eines Werksgeländes des Chemiekonzerns BASF. Feuerwehr, Polizei, Rettungskräfte und ein Rettungshubschrauber sind mit rund 150 Einsatzkräften vor Ort. Die Unglücksstelle ist weiträumig abgesperrt. Bislang konnte die defekte Gas-Pipeline noch nicht vollständig abgedichtet werden. Der Betreiber berichtet gegenüber MANNHEIM24, dass die Pipeline mit Stickstoff geflutet wird, um das in der Pipeline befindliche Gas vollends herauszupressen. 

dpa/rob/mk

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