Schwarze Schafe im linken Lager

Hooligan-Demo: Über 100 Strafanzeigen

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Es gibt Einiges zu tun seit der Hooligan-Kundgebung am Sonntag in Ludwigshafen.

Ludwigshafen – Nun beginnt die Feinarbeit für die Ludwigshafener Polizei. Weit über 100 Anzeigen, vorwiegend gegen Teilnehmer aus der linken Szene, gilt es zu bearbeiten.

Die Vorwürfe: Landfriedensbruch, Sachbeschädigung und Verstöße gegen das Versammlungsgesetz.

Ein Beamter wurde laut Polizei von einem Anhänger der rechten Szene mit einem Schlag auf den Kopf verletzt. 

Etwa 200 Linksautonome aus Mannheim setzten sich entgegen der Auflagen zu der Kundgebung am Bahnhof ab. Dabei sollen sie zahlreiche Straftaten begangen haben. Mehrere Polizeifahrzeuge wurden beschädigt, in einem Fall sogar durch einen Feuerwerkskörper.

Die Beamten stellten bei den Festgenommenen mehr als 30 Gegenstände sicher, vom Messer über Pfefferspray bis zur Pyrotechnik. 100 Menschen wurde ein Platzverweis erteilt.

Starke Polizei hat Kundgebungen im Griff - weitestgehend

Behauptungen von Stadträten der Alternative für Deutschland (AfD), sie seien auf einer Gegenkundgebung in der Stadt bedrängt, bepöbelt und in einem Fall auch angegriffen worden, bestätigt die Polizei am Montag nicht. 

Man habe auch noch nicht klären können, ob die Stadträte sich gemeldet hätten, sagte eine Sprecherin der Polizei. 

Versammlungsleiter Jürgen Knoll, der Geschäftsführer des Verdi-Bezirks Pfalz, sagte, er habe von dem Vorfall nichts mitbekommen. Es habe sich bei ihm auch niemand von der AfD beschwert.

>>> Nach Hooligan-Kundgebung: Festgenommene Linksautonome wieder auf freiem Fuß

>>> In Ludwigshafen: 131 Festnahmen bei Demo gegen Rechts

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