Rundgang in der Wattstraße

SO sieht die neue Flüchtlingsunterkunft aus 

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Der Gemeinschaftsraum des Asylbewerber-Unterkunft ist sehr groß.
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Nebenan befindet sich die noch nicht ganz fertige Küche...
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...mit zahlreichen Spülbecken.
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In dem Gebäude werden 170 männliche, alleinreisende Asylbewerber Platz finden.
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Die Heizungs-und Lüftungsanlage.
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Branddirektor Peter Friedrich und Ordnungsdezernent und Beigeordneter Dieter Feid.
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Jedes Schlafräume ist mit vier Betten, Schlafsäcken, Kopfkissen und persönlichen Spinden ausgestattet. 
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Die Räume sind durch feuerfeste Planen voneinander getrennt. 

Ludwigshafen-Mundenheim – Am Donnerstag gewährt Ordnungsdezernent Dieter Feid einen Blick in die fast bezugsfertige Asyl-Notunterkunft und spricht über das „Top-1-Thema“ der Kommune.

Schon seit Monaten, wenn nicht sogar seit Jahren, sei das Flüchtlingsthema das „Top-1-Thema“ in der Kommune, so Ordnungsdezernent und Beigeordneter Dieter Feid. Es sei ein„Akt der Menschlichkeit, notleidende Menschen aufzunehmen.“, findet er.

Standort Wattstraße 

Geplant für 2015 war, insgesamt 700 bis 800 Asylbewerber aufzunehmen. Doch die „Prognosen steigen permanent“, so Feid. Jetzt läge die Zahl bei zirka 1.000. Die Kommune sei aber nicht in der Lage, so schnell zu bauen oder kurzfristig so viele Wohnungen anzumieten. Deswegen wäre der Standort der Wattstrasse so praktisch. Wenn er wie geplant weiter ausgebaut wird, könnten insgesamt 450 Asylbewerber dort Platz finden. Die Kosten für den Ausbau der kompletten Wattstraße werden auf 11,5 Millionen geschätzt. 

Aktueller Stand: In der fast fertiggestellten Halle sollen laut Feid ab dem 30. Juni 170 alleinreisende Männer aufgenommen werden. Die Kosten für den Ausbau und Einrichtung der Halle belaufen sich auf 2,1 Millionen Euro. „Diese Kosten werden alleine von der Kommune getragen“, betont Feid.

Zweite Notunterkunft in Planung 

Eine zweite Notunterkunft ist für den Herbst geplant. Die Feuerwehr prüfe aktuell noch, ob es möglich sei, eine Mischung zwischen Zelt und Halle auf dem Messplatz in Ludwigshafen für bis zu 200 Menschen aufzubauen. 

Der stellvertretende Leiter der Polizeiinspektion Michael Lorösch hat inSicherheitsfragen keine Bedenken. Ein Sicherheitsteam werde routinemäßig eingesetzt und Streifenpolizisten würden ab und zu nach dem Rechten sehen. „Statistisch gesehen, steigt die Kriminalitätsrate nicht wegen einer Notunterkunft. Und auch drum herum gibt es nicht mehr Vorfälle als sonst. Wenn dann sind es interne Streitigkeiten untereinander. Aber das ist auch klar, wenn so viele Menschen an einem Ort sind.“ 

kp

Quelle: Ludwigshafen24

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