Angaben des Verkehrsministeriums

Kein Fahrverbot! Weniger Diesel-Abgase in Ludwigshafen

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Weniger Diesel-Abgase in Ludwigshafen

Ludwigshafen/Mainz - Es geht doch! Die Stickstoffdioxid-Belastung ist in vielen Städten zurückgegangen und macht damit die bereits angedrohten Fahrverbote unnötig:

In den Städten Ludwigshafen, Mainz und Koblenz ist die Belastung mit Luftschadstoffen aus Dieselautos um fünf bis zehn Prozent gesunken, das teilt am Dienstag (16. Januar) das Verkehrsministerium mit. Damit seien keine Fahrverbote für den Gesundheitsschutz notwendig.  

In Ludwigshafen sinkt der Durchschnittswert für 2017 von 46 auf 44 Mikrogramm pro Kubikmeter. Damit liegt der Wert zwar noch etwas über den Grenzwert (40 Mikrogramm), aber „die Zahlen zeigen: Mit den Projekten aus den Masterplänen und dem Aktionsprogramm 'Saubere Mobilität' werden die Städte die NO2-Grenzwertüberschreitungen zeitnah in den Griff bekommen", so Verkehrsminister Volker Wissing (FDP). „Für Fahrverbote gibt es dann keine Grundlage mehr.

>>> OB Lohse: „Fahrverbot in Ludwigshafen wäre unverhältnismäßig“

Übrigens: In Mainz sinkt der Wert von 53 auf 48 und in Koblenz von 43 auf 40 Mikrogramm pro Kubikmeter.

Gründe für die geringere Belastung

Als Gründe nennt Wissing die Modernisierung privater Dieselautos mit einem zunehmenden Anteil von Euro-6-Fahrzeugen sowie Verbesserungen im Öffentlichen Personennahverkehr.

dpa/jol

Quelle: Ludwigshafen24

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