Lügengeschichte entlarvt

Das (fast) perfekte Verbrechen und die ehrliche Finderin

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Diesen Besuch bei der Polizei hätte sich der junge Mann wohl lieber gespart (Symbolfoto).

Ludwigshafen - Ein junger Mann wird brutal niedergeschlagen und ausgeraubt – zumindest gibt er das bei der Polizei an. Dumm nur, dass es auch ehrliche Menschen gibt...

Am Donnerstagabend, gegen 22:30 Uhr, zeigt der 21-Jährige den Raub seines hochwertigen Smartphones bei der Polizeidienststelle in der Beethovenstraße an.

Die Story scheint fast perfekt: Der vermeintlich Geschädigte berichtet detailliert davon wo und wann er von einem unbekannten Mann mit einem Fauststoß niedergeschlagen wurde. Danach soll das teure Handy weg gewesen sein. 

Doch bereits bei den routinemäßigen Ermittlungen fliegt die ganze Geschichte auf: Eine Polizistin stellt fest, dass das angeblich geraubte Handy am Donnerstagmorgen bei der Polizeidienststelle in Ludwigshafen-Oppau von einer Frau abgegeben wurde. Die ehrliche Finderin hat das Gerät gegen 6:30 Uhr in einem Linienbus gefunden.

Dumm gelaufen: Offenbar hat der 21-Jährige sich die Geschichte um den angeblich brutalen Raubüberfall nur ausgedacht und das Handy einfach nur im Bus vergessen!

Die Folge: Die Lügengeschichte bringt dem jungen Mann nun ein Strafverfahren wegen Vortäuschen einer Straftat ein. 

pol/mk

Quelle: Ludwigshafen24

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