Aus Kläranlage

BASF-Melamin fließt nicht mehr in Rhein!

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Ein Sprecher der BASF erklärt, dass kein Melamin mehr in den Rhein fließt. (Symbolbild)

Ludwigshafen – Nachdem tagelang mehrere hundert Kino der Chemikalie in den Rhein geflossen waren, kann ein BASF-Sprecher am Samstag Entwarnung geben: 

Aus der Kläranlage des BASF-Werks Ludwigshafen fließt kein Melamin mehr in den Rhein – der über mehrere Tage andauernde Strom (WIR BERICHTETEN) ist nach Unternehmensangaben versiegt. 

„Jetzt läuft es quasi wieder im Normalbetrieb“, sagte ein BASF-Sprecher am Samstag. Nach seinen Angaben waren im Lauf des Freitags wie erwartet noch einmal 120 Kilogramm der als schwach wassergefährdend eingestuften Chemikalie in den Fluss gelangt.

Die seit Mittwoch wegen einer Panne ausgetretene Gesamtmenge belief sich damit auf 640 Kilogramm. Melamin ist kein Gefahrstoff, gilt aber als biologisch schwer abbaubar.

Das Unternehmen geht davon aus, dass wegen der Verdünnung des Produkts im Fluss keine Gefahr für Wasserorganismen besteht. Das Umweltministerium in Mainz hatte vorsorglich die Rheinanlieger über den Fall informiert, der am Donnerstag bekanntgeworden war. Melamin ist Ausgangsstoff für Melaminharze, die unter anderem als Leime und Klebstoffe verwendet werden.

Was ist passiert?

Das Melamin waraus bislang unbekannter Ursache in einem Betrieb ausgetreten und in die Kläranlage gelangt. Von dort geriet der Stoff in den Fluss. Wie es zu der Panne im Betrieb kam, muss nach Angaben des Sprechers noch untersucht werden.

>>>Mittlerweile 520 Kilo: Wie gefährlich ist Melamin? 

dpa/kp

Quelle: Ludwigshafen24

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