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Corona in Ludwigshafen: Nix mehr Notbremse! Diese Lockerungen gelten ab heute

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Von: Peter Kiefer

Ludwigshafen - Die aktuellen Fallzahlen, Entwicklungen und Inzidenzen während der Corona-Pandemie in der Chemiestadt findest Du hier in unserem News-Ticker:

Update vom 3. Juni, 6:45 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen in Ludwigshafen hat um 24 auf jetzt 10.428 seit Beginn der Pandemie zugenommen. Im gleichen Zeitraum sind 327 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben – somit ist gegenüber dem Vortag ein weiterer Todesfall zu beklagen. Wie das Robert Koch-Institut am Donnerstag meldet, steigt die 7-Tage-Inzidenz um 6,4 auf jetzt 68,5. Aber zumindest bedeutet dies nicht mehr den traurigen Höchstwert in ganz Rheinland-Pfalz! Denn das Sorgenkind Ludwigshafen hat die Rote Laterne an die Stadt Zweibrücken (73,1) abgegeben. Dahinter folgen die Stadt Kaiserslautern (59,0) und der Landkreis Vulkaneifel (57,7).

Corona in Ludwigshafen: Notbremse entfällt! Diese Lockerungen gelten ab morgen

Update vom 1. Juni, 16:30 Uhr: Aufatmen in Ludwigshafen! Zwar ist die Chemiestadt mit einer 7-Tage-Inzidenz von aktuell 73,7 immer noch landesweites Schlusslicht, dennoch gibt es endlich auch gute Nachrichten zu vermelden. Denn: Der Wert liegt inzwischen am fünften aufeinanderfolgenden Werktag unter dem Grenzwert von 100, wie die Stadtverwaltung am Dienstagnachmittag bekannt gibt.

Bedeutet: Ab Donnerstag (3. Juni) tritt die „Bundesnotbremse“ außer Kraft, folgen zahlreiche Lockerungen der Corona-Regeln! Unter anderem entfällt die nächtliche Ausgangssperre.

Gemäß des Perspektivplans der Landesregierung Rheinland-Pfalz, die heute zudem weitere massive Lockerungen für Kreise mit niedriger Inzidenz verkündet hat, die ab Mittwoch (2. Juni) gelten, gelten für Ludwigshafen ab Donnerstag folgende Corona-Regeln:

Die Testpflicht entfällt für Personen, die durch Corona-Impfungen bereits eine abgeschlossene Immunisierung oder als Genesene eine überstandene Corona-Erkrankung nachweisen können. Die bestehenden Hygiene- und Abstandsregeln der Landes-Corona-Verordnung bleiben davon unberührt und gelten weiterhin.

Corona in Ludwigshafen. Das bedeuten die Lockerungen für Schulen und Kitas

Das Ende der Einschränkungen durch die so genannte Bundesnotbremse hat auch Auswirkungen auf die Kitas und Schulen. Die Kitas bleiben im so genannten Regelbetrieb unter Coronabedingungen. Das bedeutet, dass alle Kinder wieder in die Kita kommen dürfen. Allerdings arbeiten die Einrichtungen im Unterschied zum Regelbetrieb weiterhin in getrennten Gruppensettings, um mögliche Infektionsketten in der Einrichtung zu unterbrechen. Offenes pädagogisches Arbeiten, ohne die Kinder in feste Gruppen zu trennen, ist daher weiterhin nicht wieder möglich.

In den Schulen findet in den ersten beiden Wochen nach den Pfingstferien aufgrund der bestehenden Landesregelung noch Wechselunterricht statt. Ab 14. Juni beginnt in allen Schulen in Rheinland-Pfalz wieder der Präsenzunterricht, vorausgesetzt, die Inzidenzzahlen bleiben stabil unter 100. Sowohl in Schulen als auch Kitas werden weiterhin die vom Land festgelegten Hygienekonzepte umgesetzt.

Corona in Ludwigshafen: Inzidenz sinkt deutlich – dennoch Höchstwert im Land

Update vom 1. Juni, 6:52 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen in Ludwigshafen hat um 16 auf jetzt 10.394 seit Beginn der Pandemie zugenommen. Im gleichen Zeitraum sind 326 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben – somit ist gegenüber dem Vortag ein weiterer Todesfall zu beklagen. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Dienstagfrüh meldet, sinkt die 7-Tage-Inzidenz um 8,2 auf jetzt 73,7. Dies ist dennoch weiterhin der höchste Wert in ganz Rheinland-Pfalz! Dahinter folgen mit kleinem Abstand die Domstadt Worms (73,0), sowie Kaiserslautern (52,0) und die Landeshauptstadt Mainz (51,2).

Corona in Ludwigshafen: Inzidenz geht wieder hoch – Stadt bleibt Schlusslicht im Land

Update vom 31. Mai, 6:52 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen in Ludwigshafen hat um 26 auf jetzt 10.378 seit Beginn der Pandemie zugenommen. Im gleichen Zeitraum sind 325 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben – somit ist erfreulicherweise gegenüber dem Vortag kein weiteres Todesopfer zu beklagen. Wie das Robert Koch-Institut am Montagfrüh meldet, steigt die 7-Tage-Inzidenz um 3,5 auf aktuell 81,9 – das ist weiterhin der höchste Wert in ganz Rheinland-Pfalz! Dahinter folgen mit großem Abstand die Städte Worms (65,8) und Kaiserslautern (52,0).

Corona in Ludwigshafen: Stadt bleibt Inzidenz-Schlusslicht – dennoch gibt es Grund zur Hoffnung

Update vom 30. Mai: Die Stadt Ludwigshafen bleibt weiterhin das landesweite Schlusslicht in Sachen 7-Tage-Inzidenz – dennoch gibt es auch gute Nachrichten: Lag dieser für Öffnungsschritte so wichtige Wert vor einer Woche noch bei über 113,2, liegt die Zahl nach Angaben des RKI am heutigen Sonntag „nur“ noch bei 78,4. Da bedeutet ein Minus von 2,3 Punkten im Vergleich zum Vortag und ein Minus von 34,8 im Vergleich zu vergangenem Sonntag. Bleibt zu hoffen, dass dieser positive Trend weiter anhält und womöglich schon bald der nächste Grenzwert von 50 unterschritten wird, ab dem weitere Lockerungen möglich werden.

In den vergangenen 24 Stunden haben sich in Ludwigshafen nachweislich 10 weitere Personen mit dem Coronavirus infiziert, seit Beginn der Pandemie waren es somit 10.352, die positiv auf den gefährlichen SARS-CoV2-Erreger getestet wurden. Die Zahl der Todesfälle, die in Verbindung mit Covid-19 stehen, bleibt unverändert bei 325.

Corona in Ludwigshafen: Bis Ende August – Stadt sagt öffentliche Veranstaltungen ab

Update vom 28. Mai, 12:51 Uhr: Die Stadt Ludwigshafen wird bis voraussichtlich Ende August auf eigene öffentliche Veranstaltungen verzichten. Dies gilt unter anderem für die städtischen Kulturbereiche oder die LUKOM. Grund für diese Entscheidung sind die nach wie vor relativ hohen Inzidenzzahlen in Ludwigshafen. „Wir haben Signale der Mediziner*innen in der Stadt, die größere öffentliche Veranstaltungen mit Sorge sehen. Deswegen haben wir im Stadtvorstand entschieden, dass wir uns als Stadtverwaltung weiterhin noch ein wenig zurückhalten werden, um unserer hohen Verantwortung für die Gesundheit der Menschen in der Stadt gerecht zu werden“, so Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck (SPD).

OB Jutta Steinruck.
OB Jutta Steinruck (SPD) und die Stadtspitze sagen alle öffentlichen Eigenveranstaltungen ab. (Archivfoto) © LUDWIGSHAFEN24

Gleichzeitig hätten mit dieser Entscheidung die Einrichtungen der Stadt und die LUKOM eine Perspektive für Öffnungsschritte ab September, sofern die Inzidenzwerte stabil unter 100 beziehungsweise 50 liegen. Auf dieser Basis könne aber nun geplant werden. „Wir freuen uns alle darauf, wenn wir wieder gemeinsam Veranstaltungen genießen und auch zeigen können, was wir als Stadt zu bieten haben. Dafür brauchen wir klare Maßgaben und dürfen vor allem nichts riskieren“, so Steinruck. 

Corona in Ludwigshafen: Inzidenz fällt unter Grenzwert 100 – Lockerungen in Sichtweite

Update vom 28. Mai, 6:40 Uhr: Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitagmorgen meldet, ist die 7-Tage-Inzidenz in Ludwigshafen um 11,1 gesunken! Der aktuelle Wert von 91,1 bedeutet allerdings noch immer die Rote Laterne des höchsten Wertes auf Landesebene in ganz Rheinland-Pfalz – mit knappem Vorsprung vor Worms (89,8) und mit bereits sehr großem Abstand auf die Städte Kaiserslautern (56,0) und Mainz (55,8). Die Gesamtzahl der Neuinfektionen steigt leicht um 16 auf jetzt 10.326 seit Beginn der Pandemie vor rund 15 Monaten. Im gleichen Zeitraum sind in der Chemiestadt 323 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben – somit stagniert dieser Wert glücklicherweise im Vergleich zum Vortag.

Corona in Ludwigshafen: Inzidenz-Jo-Jo geht weiter – Fällt Grenzwert 100 schon morgen?

Update vom 27. Mai, 6:49 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen in Ludwigshafen hat um 16 auf jetzt 10.312 seit Beginn der Pandemie zugenommen. Im gleichen Zeitraum sind 323 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben – somit ist gegenüber dem Vortag erfreulicherweise kein weiterer Todesfall zu beklagen. Wie das Robert Koch-Institut am Donnerstagfrüh berichtet, stürzt die 7-Tage-Inzidenz um 11,0 auf jetzt 102,2 geradezu ab. Dies ist nach Nachbar Worms (106,5) weiterhin der zweithöchste Wert in ganz Rheinland-Pfalz und sogar Rang 8 bei den bundesweit schlechtesten Inzidenzen! Dahinter folgen mit großem Abstand die Städte Mainz (58,6) und Kaiserslautern (55,0).

Corona in Ludwigshafen: Inzidenz steigt wieder – nur diese Stadt trifft‘s noch härter

Update vom 25. Mai, 13:42 Uhr: Die Abteilung Aufenthaltsrecht öffnet nach coronabedingter Schließung ab Montag (31. Mai) erstmals wieder ihre Räumlichkeiten in der Mottstraße 1 für Kund*innen nach vorheriger Terminvereinbarung. Wegen der längeren Schließung im Zuge der Pandemie wird zu Beginn der Terminvergabe eine Priorisierung nach dringenden und weniger dringenden Angelegenheiten erforderlich sein. Hierfür bittet die Stadtverwaltung um Verständnis. Die Verwaltung weist darauf hin, dass in Verwaltungsgebäuden die Pflicht zum medizinischer Gesichtsmasken oder Masken der Standards KN95/N95 sowie FFP2 Masken besteht.

Corona in Ludwigshafen: Inzidenz steigt wieder – nur diese Stadt trifft‘s noch härter

Update vom 25. Mai, 6:52 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen in Ludwigshafen hat um 30 auf jetzt 10.268 seit Beginn der Pandemie zugenommen. Im gleichen Zeitraum sind 322 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben – somit ist gegenüber dem Vortag erfreulicherweise kein weiterer Todesfall zu beklagen. Wie das Robert Koch-Institut am Mittwochmorgen meldet, steigt die 7-Tage-Inzidenz um 5,2 auf jetzt 112,6. Dies ist der zweithöchste Wert in ganz Rheinland-Pfalz! Nur Worms steht mit aktuell 113,7 noch schlechter da.

Das RKI gibt jedoch zu bedenken, dass aufgrund des Feiertags am 24. Mai bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten ist, dass an Feier- und Brückentagen weniger Personen einen Arzt aufsuchen, wodurch auch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden. Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden.

Corona in Ludwigshafen: Trotz weniger Neuinfektionen – Zweithöchste Inzidenz im Land

Update vom 24. Mai: In Ludwigshafen gibt es laut Robert-Koch-Institut 17 neue Fälle. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie haben sich demnach 10.238 Menschen mit Covid-19 infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt von 113,2 auf 107,4. Ludwigshafen hat die zweite höchste Inzidenz im Land, den höchsten Wert hat Worms mit 117,3.

Corona in Ludwigshafen: Inzidenz im Sturzflug – aber weiterhin über wichtiger Marke

Update vom 22. Mai: Die 7-Tage-Inzidenz in Ludwigshafen hat erneut einen Sprung nach oben gemacht und liegt jetzt wieder bei 128,3. Die Marke von 150 ist allerdings noch etwas entfernt. In den letzten 24 Stunden hat es 43 Neuinfektionen gegeben. Glücklicherweise gibt es keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

Update vom 21. Mai, 15:24 Uhr: Aufgrund der zuletzt sinkenden 7-Tage-Inzidenz in Ludwigshafen fallen nun Einschränkungen für Geschäfte weg, die wegen zu hoher Inzidenzwerte bisher für den Publikumsverkehr geschlossen waren und lediglich die Abholung von Waren („Click & collect“) anbieten durften. Nach fünf aufeinander folgenden Werktagen mit Inzidenzwerten unter der Marke von 150 kann der Einzelhandel am übernächsten Tag gemäß des Infektionsschutzgesetzes, also ab Sonntag (23. Mai), wieder für Terminshopping („Click & meet“) öffnen.

Das Terminshopping ist unter den folgenden Voraussetzungen zulässig:

Zudem dürfen Kinder bis zum Alter von 14 Jahren wieder Sport im Freien und in Gruppen von höchstens fünf Kindern ausüben. Für Trainer*innen der Gruppen besteht weiterhin die Testpflicht. Die bestehenden Hygiene- und Abstandsregeln der 21. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz (21. CoBeLVO) bleiben davon unberührt und weiterhin in Kraft.

Corona in Ludwigshafen: Ansturm auf BASF-Impfzentrum

Update vom 21. Mai, 14:41 Uhr: Es geht voran! Und das sogar mit großen Schritten... Im werkseigenen Impfzentrum der BASF in der Nähe von Tor 11 haben bislang rund 10.000 Beschäftigte ihre Erstimpfung erhalten – etwa ein Viertel der Belegschaft im Stammwerk Ludwigshafen. Als nächster Schritt sollen demnächst die ersten Zweitimpfungen durch die Betriebsärzte und ihr Team verabreicht werden. Während aktuell täglich bis zu 600 Spritzen mit Vakzin gesetzt werden, kommen dann nochmals 600 mit Zweitimpfungen dazu. Nach wie vor sind nur Termine für Mitarbeiter möglich, die der Priorisierungsgruppen 2 und 3 zuzuordnen sind. Erst wenn diese Gruppen weitestgehend durchgeimpft sind und die Priorisierung wegfällt, werde man das Impfangebot beim Chemie-Riesen ausweiten. Mittelfristig sollen sich auch Angehörige von Anilinern anmelden dürfen.

Corona in Ludwigshafen: Inzidenz steigt wieder – Schwellenwert 100 rückt in weite Ferne

Update vom 19. Mai, 19 Uhr: Seit einigen Tagen gehen auch in Ludwigshafen die Corona-Zahlen zurück. Wenn der Inzidenz-Wert an fünf aufeinander folgenden Werktagen unter 165 liegt, können laut Corona-Verordnung von Rheinland-Pfalz ab dem übernächsten Tag Lockerungen bei Kitas und Schulen in Kraft treten:

Wie die Stadt Ludwigshafen am Mittwochabend mitteilt, wechseln Kitas in Ludwigshafen aus organisatorischen und planerischen Gründen ab Dienstag (25. Mai) von der Notbetreuung in den sogenannten Regelbetrieb unter Coronabedingungen. „Die Stadt appelliert jedoch an die Eltern, ihre Kinder nur dann in die Kitas zu geben, wenn keine andere Betreuungsmöglichkeit besteht“, lautet es in der Mitteilung der Verwaltung weiter.

Weil vom 25. bis 2. Juni Pfingstferien sind sowie am 3. Juni mit Fronleichnam ein Feiertag mit beweglichem Ferientag am 4. Juni, beginnt der Wechselunterricht in den Schulen von Ludwigshafen erst wieder am Montag (7. Juni). Vorraussetzung hierfür ist laut Stadt allerdings, dass die Corona-Inzidenz in Ludwigshafen weiter unter dem Schwellenwert von 165 liegt. Die Schulen bleiben also am Freitag (21. Mai) noch im Fernunterricht. „Vorausgesetzt, dass sich die Inzidenzzahlen wie erhofft entwickeln, kann ein Stück mehr Normalität in den Alltag von Kindern, Jugendlichen und Eltern zurückkehren. Ich bin froh, dass die strengen Maßnahmen der Kontaktbeschränkung sich nun auch in sinkenden Infektionszahlen niederschlagen. Gerade für unsere Familien sind das gute Nachrichten“, so Bürgermeisterin Prof. Dr. Cornelia Reifenberg.

Corona in Ludwigshafen: Inzidenz bricht ein – Impfzentrum Walzmühle bleibt bis Mitte August

Update vom 19. Mai, 14:47 Uhr: Die Impfungen in der Walzmühle werden bis mindestens 15. August fortgesetzt, wie der Mannheimer Morgen auf Anfrage bei der Stadt Ludwigshafen erfahren hat. Die Stadtverwaltung habe die mietvertraglich gesicherte Verlängerungsoption von drei Monaten nach dem ersten halben Jahr für das Impfzentrum gezogen. Dadurch, dass der Bund die Finanzierung aller deutschen Impfzentren bis 30. September 2021 sicherstellt habe, werde die Verlängerung sogar noch über den August hinausgehen.

Voraussetzung für die weitere Öffnung: Der Bund und das Land Rheinland-Pfalz müssen sich auf eine weitere Finanzierung der Impfzentren über den September hinaus einig werden. Ursprünglich war ein nur halbjähriger Mietvertrag angedacht – mit je zwei Optionen auf dreimonatige Verlängerungen. Das Impfzentrum Walzmühle war am 22. Dezember 2020 der Öffentlichkeit präsentiert und im Januar 2021 mit einer ersten Impfstraße in Betrieb genommen worden.

Corona in Ludwigshafen: Inzidenz bricht ein – Wert bis zum Wochenende unter 100?

Update vom 19. Mai, 6:37 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen in Ludwigshafen hat um 33 auf jetzt 10.106 seit Beginn der Pandemie zugenommen. Im gleichen Zeitraum sind 322 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben – somit ist gegenüber dem Vortag erfreulicherweise kein weiterer Todesfall zu beklagen. Wie das Robert Koch-Institut am Mittwochmorgen meldet, bricht die 7-Tage-Inzidenz um 23,2 auf jetzt 122,5 geradezu ein. Dies ist dennoch weiterhin der höchste Wert in ganz Rheinland-Pfalz! Dahinter folgen mit großem Abstand die Stadt Speyer (108,8), der Landkreis Birkenfeld (106,2) sowie die Stadt Worms (98,2).

Corona in Ludwigshafen: Inzidenz sinkt drastisch ‒ Nächster Schwellenwert unterschritten

Update vom 16. Mai: In Ludwigshafen ist die Inzidenz leider wieder deutlich gestiegen und liegt jetzt nur noch knapp unter dem kritischen Grenzwert von 165. Das Landesgesundheitsamt meldet am Sonntag (16. Mai) 33 Neuinfektionen und eine 7-Tage-Inzidenz von 164,3. Als aktiv gelten in der Chemiestadt 770 Fälle, 28 weniger als am Vortag. Die Zahl der Corona-Toten liegt unverändert bei 321.

Corona in Ludwigshafen: Inzidenz steigt leicht, bleibt aber unter kritischem Wert

Update vom 15. Mai: Das Inzidenz-Jo-Jo in der Chemiestadt hält an: Das Landesgesundheitsamt meldet für Ludwigshafen 49 neue Fälle einer Corona-Infektion. Damit steigt die 7-Tage-Inzidenz auch leicht an, auf jetzt 148. Am Vortag lag sie noch bei 146,9. Seit Beginn der Pandemie haben sich 10.023 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der aktuellen Fälle in Ludwigshafen beträgt 808. Glücklicherweise wurde kein neuer Corona-Toter gemeldet.

Corona in Ludwigshafen: Inzidenz stürzt ab – und sinkt unter wichtigen Schwellenwert

Update vom 14. Mai, 6:52 Uhr: Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitagmorgen meldet, ist die 7-Tage-Inzidenz in Ludwigshafen um 27,7 geradezu abgestürzt! Der aktuelle Wert von 146,9 bedeutet allerdings noch immer die Rote Laterne des höchsten Wertes auf Landesebene in ganz Rheinland-Pfalz – mit großem Abstand auf die Städte Kaiserslautern (118,0), Mainz (114,4) und Worms (113,7). Die Gesamtzahl der Neuinfektionen steigt leicht um 12 auf jetzt 9.954 seit Beginn der Pandemie vor rund 15 Monaten. Im gleichen Zeitraum sind in der Chemiestadt 321 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben.

StadtLudwigshafen am Rhein
BundeslandRheinland-Pfalz
Fläche77,55 km²
Einwohnerzahl172.253 (Stand: 31. Dez. 2019)
OberbürgermeisterinJutta Steinruck (SPD)

Corona in Ludwigshafen: Obdachlose und Asylbewerber werden geimpft – sozial Bedürftige nicht

Update vom 12. Mai, 9:13 Uhr: Ab kommender Woche werden alle impfwilligen Obdachlosen und Asylbewerber in entsprechenden Unterkünften in Ludwigshafen geimpft. Die Durchführung der Impfungen soll laut Gesundheitsministerium das Deutsche Rote Kreuz mit mobilen Impfteams durchführen, wie der SWR berichtet. Hintergrund: Vergangene Woche hatten mehrere Parteien in Ludwigshafen gefordert, dass auch in sozialen Brennpunkt-Vierteln, wie etwa der Bayreuther Siedlung, die Bevölkerung durch Impfteams vor Corona geschützt werden soll. Die Landesregierung sieht hier jedoch vorerst keinen entsprechenden Handlungsbedarf und hat ihr Veto eingelegt. Nach der Impfung der Obdachlosen und Asylbewerber könne man die Situation neu bewerten und über zusätzliche Impfaktionen diskutieren.

Corona in Ludwigshafen: Inzidenz explodiert und springt über wichtigen Schwellenwert

Update vom 12. Mai, 6:50 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen in Ludwigshafen hat deutlich um 70 auf jetzt 9.886 seit Beginn der Pandemie zugenommen. Im gleichen Zeitraum sind 321 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben – dies ist ein Todesfall mehr als noch am Vortag. Wie das Robert Koch-Institut am Mittwochmorgen meldet, explodiert die 7-Tage-Inzidenz geradezu um 15,6 auf jetzt 177,6 – der höchste Wert in ganz Rheinland-Pfalz! Somit überschreitet die Inzidenz auch wieder sprungartig den wichtigen Schwellenwert 165. Dahinter folgen mit großem Abstand die Stadt Kaiserslautern (148,0) und der Landkreis Altenkirchen (146,0).

Corona in Ludwigshafen: Kurzfristige Termine – Stadt setzt ab sofort auf „Impfbrücke“

Erstmeldung vom 11. Mai: Das Landesimpfzentrum Ludwigshafen setzt ab sofort bei der Vergabe von Terminen zur kurzfristigen Verimpfung von Restdosen das Softwaresystem „Impfbrücke“ ein. Die Anwendung ermöglicht es, Personen, die sich gegen Corona impfen lassen wollen und sich dafür über die „Impfbrücke“ registrieren, kurzfristig per SMS-Mitteilung einen Impftermin anzubieten, wenn Impfstoffreste vorhanden sind.

Dieses Angebot richtet sich ausschließlich an Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben und ihren Wohnsitz in Ludwigshafen haben. Ferner sollten diese im Falle einer Benachrichtigung in der Lage sein, innerhalb von 30 Minuten nach Erhalt der Nachricht vor Ort im Impfzentrum zu sein. Die Wahl eines bestimmten Präparats ist nicht möglich.

Ludwigshafen: Hier erfolgt die Registrierung für die „Impfbrücke“

Eine Registrierung ist unter folgendem Zugangslink möglich, der auch auf dem städtischen Internetportal ludwigshafen.de bei den Informationen zum Impfen aufgeführt ist: https://antragsportal.kommwis.de/civ-rlp.public/start.html?oe=00.00.LU&mode=cc&cc_key=CoronaRestdosen. Die Stadtverwaltung weist ausdrücklich darauf hin, dass die „Impfbrücke“ nur zur kurzfristigen Terminvergabe bei anfallenden Restdosen von Impfstoff eingesetzt wird. Das Angebot ist ein zusätzlicher Service für die Bürger*innen. Die „Impfbrücke“ ersetzt nicht die normale Terminvergabe durch das Land Rheinland-Pfalz.

Nachdem sich Impfwillige mit ihrer Mobilfunknummer und Postleitzahl angemeldet haben, bekommen über die „Impfbrücke“ registrierte Personen eine SMS-Nachricht, wenn die Möglichkeit für eine Corona-Impfung aufgrund verfügbarer Restdosen – weil beispielsweise jemand anderes zu seinem Impftermin nicht erschien – besteht. Das Impfzentrum informiert registrierte Personen kurzfristig über die Impfmöglichkeit, die genaue Uhrzeit des Termins und fragt diese, ob sie den Termin wahrnehmen wollen.

Ludwigshafen: Auswahl funktioniert automatisch nach Zufallsprinzip

Die Auswahl der kontaktierten Personen erfolgt dabei automatisch nach dem Zufallsprinzip und die Benachrichtigungen können täglich – Montag bis Sonntag – im Zeitraum zwischen 9:30 und 18 Uhr verschickt werden. Für die Vergabe einer Restimpfstoffdosis werden drei registrierte Nutzer*innen kontaktiert und die Person, die als erste antwortet, erhält den Termin. Nur wenn die über ihr Mobiltelefon angeschriebenen Menschen die Nachrichten des Impfzentrums ebenfalls per SMS positiv beantworten und eine entsprechende Bestätigung erhalten, kann die Impfung in der Walzmühle erfolgen.

Um die Registrierung bei der „Impfbrücke“ zu stornieren, kann auf jede beliebige SMS des Systems mit dem Wort „löschen“ geantwortet werden.

Ludwigshafener stehen am Donnerstagmorgen, 7. Januar 2021, im Impfzentrum an.
Ludwigshafener stehen im Impfzentrum Walzmühle an. (Archivfoto) © Martin Hartmann/ Stadt Ludwigshafen

Die Impfbrücke ist eine Internetanwendung, welche beispielsweise Impfzentren, niedergelassenen Ärzt*innen und Unternehmen erlaubt, impfwilligen Personen gemäß Priorisierung auf deren Mobiltelefon kurzfristig per SMS Angebote für eine Corona-Schutzimpfung anzubieten. Die Software wurde eigenen Angaben zufolge durch das Startup LIT labs initiiert und durch dessen Partnerschaft mit BlackMars Capital ermöglicht. (PM/pek)

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