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Hacker-Angriff auf BASF und weitere Unternehmen!

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Von: Katja Becher

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Symbolfoto © picture alliance / Monika Skolimowska/dpa

Ludwigshafen - Mehrere Konzerne sind zum Ziel mutmaßlich chinesischer Hacker geworden – darunter auch die BASF!

Mehrere Dax-Unternehmen, darunter die BASF, sind in den vergangenen Jahren Ziel von Ausspäh-Attacken mutmaßlich chinesischer Hackern geworden. Neben der BASF seien noch mindestens acht deutsche Firmen betroffen gewesen, davon sechs Dax-Konzerne, ergaben Recherchen von Bayerischem Rundfunk (BR) und Norddeutschem Rundfunk (NDR). Zudem sei rund ein Dutzend weiterer Unternehmen aus dem Ausland attackiert worden. Mehrere der Fälle waren bereits bekannt. 

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Ludwigshafen: Hacker-Angriff auf BASF – auch weitere Unternehmen betroffen 

Die BASF in Ludwigshafen teilt am Mittwoch mit, die Attacke sei im Juli 2015 entdeckt und gestoppt worden. Es seien keine geschäftsrelevanten Informationen abgeflossen. Anfang April hatte der Chemie-Riese Bayer bestätigt, Opfer eines Cyber-Angriffs gewesen zu sein. Bereits seit Anfang 2018 habe es Anzeichen dafür gegeben, dass das Firmennetzwerk mit Schadsoftware der unter dem Namen Winnti bekannten Hackergruppe angegriffen wurde. 

Der Chemie-Riese BASF hatte vor Kurzem einen großen Stellenabbau angekündigt. 6.000 Stellen sollen weltweit gestrichen werden – auch Mitarbeiter in Ludwigshafen sind betroffen. In die Schlagzeilen geraten war die BASF auch im Juni, als die Süddeutsche Zeitung darüber berichtete, dass mehrere deutsche Konzerne am Export von Chemikalien nach Syrien beteiligt gewesen sein sollen. 

Ludwigshafen: BASF wird zum Hacker-Ziel – Cyber-Attacke wohl aus China

IT-Sicherheitsexperten und deutsche Sicherheitsbehörden vermuten, dass die Hacker-Gruppe, die die Angriffe auf die BASF und weitere Unternehmen startete aus China stammt. Gesicherte Erkenntnisse, wer sich dahinter verbirgt, gibt es nicht. BR und NDR hatten mit Hilfe von Wissenschaftlern der Ruhr-Uni Bochum Teile des Schadcodes analysiert. Darin hätten die Angreifer unter anderem vermerkt, gegen wen sie die Schadprogramme einsetzen wollten. 

Auch wegen eines Mega-Prozesses steht die BASF aktuell im Fokus der Öffentlichkeit: Bei mehreren Explosionen im Landeshafen der BASF in Ludwigshafen kamen im Oktober 2016 fünf Menschen ums Leben. Jetzt sitzt ein externer Mitarbeiter auf der Anklagebank.

Die Chemie-Konzerne BASF und Bayer müssen eine millionenschwere Strafe an einen Pfirsichbauern aus den USA zahlen. Grund dafür ist der Unkrautvernichter Dicamba. 

dpa/kab

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