Beschuldigter schweigt zu Vorwürfen

Sechs Monate nach BASF-Unglück: Ein Opfer noch in Klinik

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Durch die Explosion auf dem Werksgelände der BASF am 17. Oktober 2016 verlieren vier Menschen ihr Leben.

Ludwigshafen/Frankenthal - Gut ein halbes Jahr nach der tödlichen Explosion bei der BASF in Ludwigshafen liegt noch immer ein Mitarbeiter im Krankenhaus.

Das teilt eine Sprecherin des Chemieunternehmens am Dienstag auf Anfrage mit. Der Feuerwehrmann ist einer von 29 Menschen, die bei der Explosion mit nachfolgendem Brand am 17. Oktober 2016 verletzt wurden. Vier Menschen kamen dabei ums Leben.

Explosion erschüttert BASF-Gelände

Nach Einschätzung der Ermittler kam es zu dem Unglück, als ein Mitarbeiter einer Fremdfirma versehentlich eine falsche Rohrleitung anschnitt. Der Beschuldigte schweige weiter zu den Vorwürfen, sagt der Leitende Oberstaatsanwalt in Frankenthal, Hubert Ströber. Mehr könne er derzeit noch nicht sagen. Es stünden noch Gutachten aus. Die ersten Teilgutachten sind am Dienstag bereits veröffentlicht worden.

Bewegender Gottesdienst für Tote und Verletzte des BASF-Unglücks 

Für Dienstagabend ist ein weiterer „Bürgerdialog" mit Vertretern von Stadt und Unternehmen zum Unglück geplant.

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dpa/kab

Quelle: Ludwigshafen24

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