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Festspiele Ludwigshafen: Pfalzbau wird zur Bühne von Weltkultur

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Von: Marten Kopf

Mexikanisches Nationalballett
Das Mexikanische Nationalballett eröffnet die Ludwigshafener Festspiele © Carlos Quezada

Ludwigshafen - Nach langem Lockdown melden sich die Pfalzbau-Bühnen mit den XVII. Ludwigshafener Festspielen zurück. Für Besucher gilt die 2G-Regel.

Mit vollem Spielplan aus internationalen und nationalen Gastspielen melden sich die Pfalzbau-Bühnen nach dem langen Lockdown in der Spielzeit 2021/22 zurück. Allem voran steht mit den schon seit 2004 ausgerichteten „Festspielen Ludwigshafen“ ein weit über die Region hinaus bekanntes Schmankerl – Rheinland-Pfalz wird mit den vom 7. Oktober bis zum 12. Dezember laufenden Festspielen erneut zur Bühne von Weltkultur.

StadtLudwigshafen
BundeslandReinland-Pfalz
Einwohnerzahl172.253 (Stand: 31. Dezember 2019)
Fläche77,55 km²
OberbürgermeisterinJutta Steinruck (SPD)

Beginnen werden die Festspiele am Donnerstag (7. Oktober) mit dem mexikanischen Nationalballett. Die Gala zur Festspieleröffnung umfasst Trios und Pas-de-Deux aus Werken von Uwe Scholz, Mauro Bigonzetti, Itzik Galili, Marco Goecke und anderen. Intendant Tilman Gersch freut sich „auf äußerst vielfältige Festspiele, beginnend in Ludwigshafen, einmal um die Welt und zurück“. Von Gersch selbst laufen in den kommenden zwei Monaten die Inszenierungen „Nathan der Weise“ von Gotthold Ephraim Lessing und „Der Sturm“ von William Shakespeare. Das 1611 als wohl letztes vollständiges Werk von Shakespeare fertiggestellte Stück bietet noch einmal das ganze Können des Dramatikers auf. Der Kulturreigen biete erneut große Vielfalt und „viel herausragendes und innovatives Theater“, sagte die Ludwigshafener Bürgermeisterin Cornelia Reifenberg (CDU) bei der Programmvorstellung am 23. September.

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XVII. Festspiele Ludwigshafen: Highlights aus der ganzen Welt – aber nur mit 2G

Mit Spannung dürfte unter anderem das mit Puppen inszenierte Stück „Leben und Zeit des Michael K.“ der Handspring Puppet Company aus Südafrika erwartet werden. Das Residenztheater München kommt mit dem vielgelobten „Lulu“ von Frank Wedekind in Bearbeitung von Bastian Kraft nach Ludwigshafen. Und das Deutsche SchauSpielHaus Hamburg bietet „Anna Karenina – allerdings mit anderem Text und auch anderer Melodie“ von Clemens Sienknecht und Barbara Bürk nach Leo Tolstoi.

Bis Mitte Dezember sind mehr als 50 Veranstaltungen geplant. Auf Grundlage der 26. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz (CoBeLVO) vom 12. September gilt auf den Pfalzbau-Bühnen allerdings – auch für die Festspiele – die 2G Regel für alle Veranstaltungen: Zu den Aufführungen werden nur gegen das Coronavirus geimpfte oder von einer Covid-19-Erkrankung genesene Besucher zugelassen. Für Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, liegen pro Veranstaltung einige Karten bereit. (dpa/mko)

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