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Ludwigshafen: Bomben-Fund bei der BASF – Entschärfung verläuft problemos

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Von: Josefine Lenz

Ludwigshafen - Nachdem in der BASF eine Fliegerbombe gefunden wurde, ist diese am Wochenende entschärft worden. Alle Infos:

Update vom 28. August: Wie die Rheinpfalz berichtet, ist die 250 Kilogramm schwere britischen Fliegerbombe am Samstag ohne Probleme durch Experten des Kampfmittelräumdienstes Rheinland-Pfalz entschärft worden. Wo die Bombe entdeckt worden ist, wurde eine Schutzpyramide errichtet. Ihr Inneres ist durch ein Zugangsrohr erreichbar. In dieser Pyramide ist die Bombe entschärft worden. Die BASF war im Zweiten Weltkrieg eines der Hauptangriffsziele der alliierten Bomberflotten. Rund 40.000 Bomben sind auf das Gebiet abgeworfen worden. Bei Bauarbeiten sind bereits 40 Blindgänger in tieferen Erdschichten gefunden worden.

Ludwigshafen: Bomben-Fund bei der BASF – Entschärfung heute

Update vom 24. August: Am Samstag (28. August) wird die Fliegerbombe, die Ende Juli bei Kampfmittelräumarbeiten entdeckt wurde, entschärft. Das teilt die BASF am Dienstag in einer Pressemitteilung mit. Gegen 10:30 Uhr soll die 250 Kilogramm schwere Bombe im Werksteil Nord sicher entfernt werden. Dafür wird eine Sicherheitspyramide (Ramses) errichtet. Diese Pyramide hat eine Kantenlänge von 25 Metern, eine Höhe von 6,50 Metern und besteht vor allem aus Sand. Das Innere ist durch ein Zugangsrohr erreichbar. „Gemeinsam mit dem Kampfmittelräumdienst des Landes Rheinland-Pfalz hat BASF die notwendigen Maßnahmen für die Entschärfung erarbeitet“, heißt es in der Mitteilung des Chemie-Konzerns.

Während der Bomben-Entschärfung werden im Werksteil Nord Straßen im Radius von rund 300 Metern zur Fundstelle gesperrt. Eine Evakuierung oder Unterbrechung der Produktion sei laut BASF nicht erforderlich. Es werden außerdem folgende Straßen gesperrt: Ammoniakstraße vor Tor 11, die Magnetbandstraße, die Parkplätze zwischen Tor 5 und Tor 11 sowie das BASF- Parkhaus an Tor 11. „Eine Gefahr für Mitarbeiter und Bevölkerung besteht nicht. Die zuständigen Behörden sind informiert“, so das Unternehmen weiter.

Ludwigshafen: Bombe in BASF gefunden – „Gefahr für besteht nicht“

Erstmeldung vom 29. Juli: Am Donnerstag (29. Juli) wird im Werksteil Nord der BASF eine Weltkriegs-Bombe gefunden. Das teilt der Chemieriese in Ludwigshafen am Nachmittag in einer Pressemitteilung mit. Bei der Bombe handelt es sich um eine 250 Kilogramm schwere, britische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Der Zünder befindet sich noch an der Bombe, die bei Kampfmittelräumarbeiten gefunden wurde.

Laut BASF besteht keine Gefahr für Mitarbeiter und Bevölkerung: „Gemeinsam mit dem Kampfmittelräumdienst des Landes Rheinland-Pfalz hat BASF die notwendigen Maßnahmen für die Entschärfung der Bombe erarbeitet“, heißt es in der Mitteilung. Man wolle die Entschärfung Ende August vornehmen. Man werde dafür eine Schutzpyramide (Ramses) im BASF-Werksteil errichten. Diese Konstruktion ist etwa 25 Meter lang und besteht aus Sand. Das Innere der Pyramide ist durch ein Zugangsrohr erreichbar. Wie die BASF berichtet, seien die zuständigen bereits Behörden informiert.

In der BASF ist eine Fliegerbombe gefunden worden (Symbolfoto)
In der BASF ist eine Fliegerbombe gefunden worden (Symbolfoto) © Uwe Anspach/ Tom Weller/picture-alliance/dpa

Erst am Dienstag wurde eine Fliegerbombe in der Nähe des Pesch-Hauses in Ludwigshafen gefunden. Die Stadt Ludwigshafen ließ hierfür angrenzende Anwohner evakuieren und die Bombe von einem Entschärfungsteam sichern und wegbringen. (jol)

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