So kann man sie bekämpfen 

Aggressive Tigermücke breitet sich aus: Stadt Ludwigshafen warnt Anwohner!

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Symbolfoto

Ludwigshafen - Die Tigermücke breitet sich in Ludwigshafen aus! Was die aggressiven Tierchen besonders gefährlich macht und wie sie bekämpft werden können: 

  • Die Tigermücke breitet sich seit Jahren in der Region aus.
  • Jetzt wurde eine große Population in einem Neubaugebiet in Ludwigshafen entdeckt!
  • Die Stadt Ludwigshafen gibt Betroffenen nun Tipps zur Bekämpfung:

Mitarbeiter der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (KABS) haben Tigermücken in Ludwigshafen festgestellt! Die aggressiven Stechmücken breiten sich aktuell vor allem im Neubaugebiet Melm in Ludwigshafen aus. Dank Hinweisen aus der Bevölkerung in Ludwigshafen wurden auf einem 18 Hektar großen Gebiet eine große Population von Tigermücken festgestellt. 

Ludwigshafen: Tigermücken im Stadtgebiet! Aggressive Insekten können Viren übertragen

Die asiatische Tigermücke wird seit Jahrzehnten über globale Handelsrouten verschleppt und breitet sich seit einigen Jahren auch in Deutschland aus. Jetzt hat sich die Tigermücke auch in Ludwigshafen angesiedelt. Eine wesentliche Besonderheit dieser Insekten ist, dass sie auch am helllichten Tag Menschen hartnäckig verfolgen und stechen. Dort wo sich die Tigermücken ansiedeln, können sie also extrem lästig werden. Vor allem in tropischen Ländern überträgt die Tigermücke auch Viren auf den Menschen – wie zum Beispiel den Zika-Virus. Auch in Deutschland kann eine Übertragung nicht ganz ausgeschlossen werden!

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Ludwigshafen: Tigermücke breitet sich aus! So wird sie bekämpft

Bevor die Tigermücke in Ludwigshafen entdeckt wurde, breitete sie sich bereits in Heidelberg, Karlsruhe und Freiburg aus. Dementsprechend erfahren ist die KABS mit der Bekämpfung der Tigermücke. Im Gegensatz zur Rheinschnake, die meist in Überschwemmungsgebieten vorkommt, sind die Brutstätten der Tigermücke bevorzugt kleine Wasserbehälter wie Regentonnen, Vasen, Untersetzer oder sogar hohle Zaunpfähle. Um die Tigermücke, die jetzt inLudwigshafen entdeckt wurde, zu bekämpfen, setzt die KABS seit Jahrzehnten erfolgreich den biologischen Wirkstoff BTI ein, der nur Mückenarten abtötet und für Menschen, Tiere und Pflanzen unbedenklich ist.

Ludwigshafen: Tigermücke wird zur Plage – So können Anwohner helfen!

Auch die Anwohner inLudwigshafen, die von der Tigermücken-Plage betroffen sind, können mithelfen, die aggressiven Plagegeister zu bekämpfen, indem sie die Brutstätten der Tigermücke beseitigen:

  • Eimer oder Gießkannen trocken halten
  • Wasserfässer und Brunnen mit BTI behandeln
  • Untersetzer und Wassergefäße regelmäßig überwachen.
  • Keine ungereinigten Wasserbehälter in andere Gebiete von Ludwigshafen mitnehmen!

Die Stadt Ludwigshafen hat angekündigt, bereits Ende dieser Woche bei allen betroffenen Haushalten ein Infoblatt mit einer Packung BTI-Tabletten einzuwerfen. Eine BTI-Tablette zur Bekämpfung von Tigermücken in Ludwigshafen reicht für ein Volumen von 50 Litern und hält etwa drei Wochen. Das Wasser kann laut Stadt unbedenklich weiterverwendet werden. 

pm/kab

Quelle: Ludwigshafen24

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