Bis zu 60 Feuerwehrleute im Einsatz

Strohlager brennt noch immer!

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Ein Feuerwehrmann kämpft gegen die Flammen.

Das nächtliche Flammen-Inferno neben der K4152. Noch immer kämpft die Feuerwehr gegen die zahllosen Glutnester auf dem Feld. Der Bauer geht gegenüber MANNHEIM24 von Brandstiftung aus!

Das brennende Strohlager (90 mal 10 Meter, sieben Meter hoch) auf einem offenen Feld neben der Kreisstraße 4152 zwischen Sankt Leon-Rot und Kirrlach (wir berichteten).

Auch zwölf Stunden nachdem ein aufmerksamer Autofahrer die Feuerwehr alarmiert hatte, sind die Einsatzkräfte noch immer vor Ort und löschen.

Feuerwehr-Kommandant Marco Lehn zieht Zwischenbilanz: "Wir waren mit bis zu 60 Mann der Feuerwehren aus St. Leon und Rot sowie der Berufsfeuerwehr Mannheim und dem THW im Einsatz. Dieser dauert wohl noch bis in die späten Nachmittagsstunden."

Mit zwei schweren Radlagern und zwei Baggern wird versucht, das glimmende Strohlager auseinander zu ziehen, um die unzähligen Glutnester besser löschen zu können.

Ein Großraumlüfter der Heideldruck-Werksfeuerwehr bläst den Qualm mit 120 Kubikmetern Luft pro Minute weg von Sankt Leon. Gleichzeitig vernebelt der 'Riesen-Ventilator' 100 Liter Wasser auf das brennenden Stroh. 

Strohlager brennt noch immer!

MANNHEIM24/HEIDELBERG24 sprach mit dem geschädigten Bauern, der betroffen den Löscharbeiten zuschauen muss – er geht von Brandstiftung aus!

"Eine Sauerei, dass Leute sowas machen! Da das Stroh feucht war, muss sich einer richtig Mühe gegeben haben. Denn eine weggeworfene Zigarette löst so ein Feuer nicht aus", schimpft Landwirt Heinz G. aus Reilingen. "Das Pressen und stapeln der Strohballen – tagelange Arbeit nur noch Rauch und Asche." 

Rund 650 Strohballen sind verbrannt!

Und das nicht zum ersten Mal bei Bauer Heinz G.: "Bereits vor zwei, drei Jahren wurde uns ein Strohlager angezündet... Mit dem Stroh werden Karottenpflanzen abgedeckt, um sie vor Kälte zu schützen."

Ermittler im Gespräch mit dem Einsatzleiter Marco Lehn.

Weniger emotional geht die Polizei an die Sache ran. Die Kripo Heidelberg hat die Ermittlungen aufgenommen, um die Brandursache zu klären. 

Nach ersten Schätzungen beträgt der Sachschaden weit über 20.000 Euro. Die K4152 bleibt bleibt weiterhin komplett gesperrt.

pek

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