Nach Bewährungsstrafe im Berufungsprozess

‚Barbarenschatz‘-Finder (24) legt Revision ein!

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Silberne Statuetten eins ‚Feldherrenstuhls‘ aus der Spätantike – ein Teil des illegal ausgegrabenen ‚Barbarenschatzes‘.

Landau – Wegen Unterschlagung wird der 24-Jährige zu 15 Monaten auf Bewährung verurteilt – nach dem Berufungsprozess sind es noch acht Monate. Doch das soll noch nicht das Ende sein:

Nachdem der junge Finder des ‚Barbarenschatzes‘ am Montag im Berufungsprozess erneut eine Bewährungsstrafe kassiert hat, kündigt sein Anwalt nun an, gegen den Richterspruch vorzugehen. „Ich lege heute noch die Revision ein“, erklärt Verteidiger Bernd Lütz-Binder am Mittwoch in Landau. 

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Ob die Revision dann auch tatsächlich umgesetzt wird, hängt von der schriftlichen Begründung des Urteils ab, erklärt der Anwalt. Diese steht nämlich noch aus. 

Was ist passiert?

Der 24-jährige Angeklagte aus der Südpfalz hat einen Schatz aus der Spätantike ausgebuddelt, ihn sieben Monate lang für sich behalten und erst herausgerückt, nachdem Fotos der Stücke der Polizei in die Hände gefallen waren. Dumm gelaufen: In Rheinland-Pfalz gehören Funde, die kulturhistorisch wertvoll sein können, unter bestimmten Umständen nämlich automatisch dem Staat.

2015 wird der junge Mann wegen Unterschlagung zu 15 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Damit ist er jedoch nicht einverstanden. Im Berufungsprozess am Montag wird die Bewährungsstrafe auf acht Monate verkürzt. Die Unterschlagung bleibt jedoch bestätigt. 

dpa/mk

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