8,5 Jahre Gefängnis für Mias Mörder

Bluttat Kandel: Mias Familie legt keine Revision ein!

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Junge Frau durch Messerstiche getötet

Landau/Kandel - Die Bluttat in Kandel schockiert ganz Deutschland. Doch auch das Urteil ruft heftige Reaktionen hervor! Jetzt will Mias Familie den Fall auf sich beruhen lassen:

Während die Staatsanwaltschaft Landau Revision gegen das Urteil im Mordfall Mia einlegt, will Mias Familie das nicht tun! Das bestätigt am Montag ein Gerichtssprecher gegenüber der Rheinpfalz.

Das Landgericht in Landau verurteilt am 3. September den vermutlich aus Afghanistan stammenden Flüchtling Abdul D. wegen Mordes und Körperverletzung zu achteinhalb Jahren Haft. Nach Überzeugung des Gerichts hat er am 27. Dezember in Kandel seine 15-jährige Ex-Freundin Mia erstochen. Als Motiv hat die Staatsanwaltschaft Eifersucht und Rache angenommen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Menschen demonstrieren gegen Urteil

Vier Tage nach dem Urteil im Kandel-Mordprozess machen in Landau mehrere Gruppierungen ihre gegensätzliche Haltung zum Richterspruch bei Demonstrationen deutlich. Die Polizei ist am Freitag (7. September) mit etwa 250 Kräften im Einsatz. Die Behörden haben im Vorfeld von insgesamt 400 Demonstranten gesprochen. Am Abend spricht die Polizei von über 1.000 Menschen, die auf die Straße gegangen sind.

>>> Alle Infos rund um die Bluttat in Kandel findest Du auf unserer Themen-Seite.

jab

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