2.600 Menschen evakuiert

Bomben auf Gartenschau-Gelände: Alles entschärft!

+
Zwei 250-Kilo Bomben dieser Größe werden am Donnerstag in Landau entschärft (Symbolfoto).

Landau – 2.600 Menschen müssen am Donnerstagmitttag ihre Häuser und Arbeitsplätze verlassen. Der Grund ist die lange angekündigte Entschärfung zweier 250 Kilo schweren Fliegerbomben. 

Die Bomben wurden bereits im Januar bei Sondierungsarbeiten auf dem ehemaligen Gelände der Landesgartenschau gefunden (WIR BERICHTETEN).

Am Donnerstag, 14:30 Uhr, ist es soweit: Die beiden Blindgänger müssen vom Kampfmittelräumdienst entschärft werden. Doch es läuft alles nach Plan – es gibt keinerlei Zwischenfälle. Neben dem Kampfmittelräumdienst sind auch die Feuerwehr, die städtische Ordnungsabteilung, das DRK, die Polizei, die THW und die Gewerbeaufsicht im Einsatz. 

Auf Gartenschaugelände: Fliegerbomben gefunden 

Bis 13 Uhr sollten die Bürger das Gelände im Umkreis von 500 Metern um den Fundort in der Nähe der Panzerhalle verlassen. Die Bahnlinien Landau-Karlsruhe und Landau-Pirmasens wurden ebenfalls gesperrt - es sollte deshalb mit Verzögerungen gerechnet werden.

Im evakuierten Bereich liegen unter anderem zwei Kindergärten, die Einrichtungen der Universität, das derzeit abgeschaltete Geothermiekraftwerk sowie das Schwesternwohnheim und der Parkplatz eines Krankenhauses. Eine Gefahr für die Anwohner geht nach städtischen Angaben nicht von den Blindgängern aus.  

Es ist die zehnte Bombenentschärfung auf dem einstigen Kasernengelände, auf dem nun ein neuer Wohnpark entstehen soll. Nach mehreren Funden war 2013 sogar entschieden worden, den Start des Blumenfests um ein Jahr auf April 2015 zu verschieben.

sag/dpa/ Stadt Landau

Mehr zum Thema

16. ‚Spectaculum‘ im Wäldchen

16. ‚Spectaculum‘ im Wäldchen

Sommerwetter in der Pfalz: So war der Strohhutfest-Samstag

Sommerwetter in der Pfalz: So war der Strohhutfest-Samstag

Fotos vom Strohhutfest-Auftakt

Fotos vom Strohhutfest-Auftakt

Kommentare